Quo Vadis E-Commerce? Mit Tarek Müller
Shownotes
Die Themen: Kein Geringerer als About You-Gründer Tarek Müller schaut beim Duo vorbei – und schmeißt die vorbereitete Folge komplett über den Haufen; Alex bekommt einen Sitzschein fürs Hauptseminar Marktplatz-Business während Tarek und Marcel die Marktplatz-Arithmetik einmal durchrechnen; Spätestens als Tarek das Missverständnis vieler Händler im Bereich Produktbilder und Models mit Joghurtbechern erklärt, wissen wir, dass wir hier Zeugen von etwas sehr Besonderen sind; Tarek und Marcel rechnen mal eben möglichen Margen in verschiedenen Business Models und kommen zu zwei klaren Ergebnissen; Tarek nimmt sich die Größentabellen vor und hat dazu eine XL-Meinung; Es herrscht große Vorfreude auf den ECD am 12. Mai, bei dem Tarek auch wieder in zwei Sessions zu hören und zu sehen ist.
Hier gibt es noch Tickets für den ECD, die Agenda ist auch online: www.ecd-gate.com
Gerne auch persönlich:
Schreibt uns: duo@tradebyte.com Alex: www.linkedin.com/in/alexander-otto-9999003a/ Marcel: www.linkedin.com/in/marcelbrindoepke/
Produktion: The 48forward Studios
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00:00:03: Du Digitale mit Alexander Otto
00:00:06: und
00:00:06: Marcel Brindöpke.
00:00:08: Euer News Apparativ für alle wichtigen Themen aus der Welt des digitalen Handels!
00:00:32: der Spezial-Episode, bei du digitale heute mit einem ganz speziellen Gast den ich aber gleich noch ganz speziell vorstellen will.
00:00:41: Erst mal rüber so wie man in Bayern sagt zu meinem Spezi dem Leuchtturm unter den Digitalisten und Podcastern.
00:00:49: Und das nur weil er eben ganz schön helle ist im Oberstübchen.
00:00:53: Moin moin Marcel Bredöcke wie man ja in Hamburg gesagt.
00:00:55: Hamburg Teil eins heute sozusagen als kleiner Teaser.
00:00:59: Wie geht's da oben?
00:01:01: Oberen Land und Oberstübchen.
00:01:03: Erst mal Moin sind mein bester, wie wir hier oben sagen würden.
00:01:06: Schön dich mal wiederzuhören nach langer Zeit.
00:01:08: Danke für die Blumen mit dem hellen Oberstubchen.
00:01:11: Das ist natürlich nur daran liegt dass ich eine Dachluke in meinem Dachboden habe.
00:01:14: Aber ja freut mich sehr das wir uns mal wieder hören geht ja auf den ECD zu.
00:01:18: da wird man es dann auch wieder live und in Farbe sehen.
00:01:21: Ist denn heute schon Weihnachten?
00:01:22: war übrigens das Motto meiner Abi-Feier.
00:01:24: von der fühle ich mich mehrere dekaden Jünger.
00:01:29: Alleine dank deines Intros, aber zum Glück geht der Podcast heute ja nicht about me.
00:01:34: Oh!
00:01:35: Der ist tief...der ist tief.
00:01:37: Witzig das du Dachboden sagst?
00:01:38: Nur falls man irgendwelche Geräusche hören sollte.
00:01:40: ich hab tatsächlich Handwerker auf dem Dachboten.
00:01:43: Ich habe ihnen gesagt dass sie ein Podcast aufnehmen.
00:01:45: die haben mich nur Fragen angeguckt und haben weiter gehemmert.
00:01:47: jetzt gucken wir mal wie es läuft.
00:01:49: Wird dein Haus mal fertig?
00:01:50: eigentlich weil ich glaube mit jeder zweiten Episode ist entweder Terrasse Baumschuhe oder Dachbonen.
00:01:54: Ja wieso muss das sein?
00:01:56: Und wenn ich dann nicht im Podcast bin mache ich da auch viel selber Aber heute nicht.
00:02:00: Das schon, ja!
00:02:01: Weil wir natürlich gar nicht mehr lange über meinen Dachboden zum Beispiel oder über deinen Oberschipchen oder um den heißen Brei rumreden wollen auch wenn es schon wieder so viel News gibt.
00:02:08: Ich habe heute gelesen Lulu Lemon bekommt eine neue CEO und die kommt von Nike Und das wäre schon wieder ein super Thema.
00:02:14: aber da spammen uns heute alles weil dieses Karussell ist er eheständig am Drehen?
00:02:18: Nein Wir haben ihm heute jemand zu Gast der selbst in schöner Regelmäßigkeit für News sorgt.
00:02:24: im e-Commerce und im Global Retail sag ich jetzt einfach mal die dann auch große Wellen schlagen.
00:02:29: Und wir haben uns überlegt, dass wir da irgendwie sieben Themenbereiche vorbereiten und unseren Gast damit konfrontieren und das wir dann so einsteigen in die Marktplatzwelt und Retail-Welt.
00:02:39: Und jetzt in unserem kurzen Vorgespräch haben wir vieles davon gleich wieder über den Haufen geworfen – und es ist richtig gut so!
00:02:45: Weil so funktioniert das mit unserem Gast und dem Gründer von... und Co-CEO von About You und von Scale.
00:02:54: herzlich willkommen Moin, Nummer zwei nach Hamburg.
00:02:57: Willkommen Tarek Müller bei uns im Podcast.
00:02:59: Hallo.
00:03:00: Moin!
00:03:01: Danke dass ich hier sein darf.
00:03:02: Ja das ist eine große Freude.
00:03:05: Ich habe gedacht wir steigen mal mit einem kurzen Intro ein bevor wir jetzt da unsere Themen dann auch bearbeiten.
00:03:12: Du bist ja tatsächlich recht präsent also zb in unserer Bubble oder in der Retail Bubble wo man weiß viel über dich und die Gründung und was letztes Jahr Zellando passiert ist usw.
00:03:22: So ein bisschen.
00:03:23: deine Vita haben viele verfolgt.
00:03:25: Aber mich würde interessieren, ob es da was gibt.
00:03:28: Was denn die Leute vielleicht noch nicht so wissen?
00:03:31: Zum Beispiel Hoppys, Lieblingsband den du hinterherreißt oder... ...was du ein bisschen kochen kannst, ob du überhaupt kochst oder wie sehr du fluchst wenn du Sport machst oder ob du eher derjenige bist, der das nicht macht.
00:03:42: Gibt sowas eine Sache wo du sagst heute ist der Moment wo ich mal erzähl wie ich meine Spaghetti Carbonara mache oder so.
00:03:51: Für ein relativ langweiliges Privatleben.
00:03:55: Die meisten haben ja mal irgendwelche coolen Hobbys.
00:03:57: Ich würde wirklich sagen, wenn ich meine zwei Main-Hobbies aufliste müsste wäre das erste Spazieren gehen an der Alster hier in Hamburg da wir Podcast hören.
00:04:05: Jetzt habe ich eine Tochter seit sechzehn Monaten und es macht noch mehr Spaß mit dem Kinderwagen durch die Gegend zu schieben.
00:04:10: Einer am Wochenende wieder irgendwie glaube ich dreißigtausend Schritte abgefackelt beim Spazierengehen.
00:04:16: Du oder
00:04:16: die Tochter?
00:04:20: Und das Zweite ist wahrscheinlich auf der Couch sitzen und vorm Fernseher essen und TrashTV gucken.
00:04:25: Also keine ausgefallenen Hobbys hier.
00:04:28: Ich finde es total gut!
00:04:29: Mein Traum ist ja noch, wenn ich irgendwann mal Zeit habe, will ich unbedingt mal bei so einer Trash TV Sendung in der Produktion im Hintergrund nicht mitmachen.
00:04:40: Mitmachen würde ich jetzt ungern aber weil ich auch voll Bock drauf eigentlich... Also das würde nicht gut kommen, ja.
00:04:46: Aber so in der Produktion dahinter zu sehen wie es hinter die Kulissen abläuft wäre nicht schon cool!
00:04:52: Also das glaube ich auch wenn der Beißenherz öfter mal Gruß und Mickey erzählt, was da los ist, wie geniale Schreiber da am Werk sind und was das für ein Apparat ist, das finde ich natürlich total schade.
00:05:04: Ich finde TrashTV ist in manchen Bereichen wirklich eine hohe Kunst der Kreativität, auch die Brindenschreiber und so.
00:05:09: Das müssen ganz verrückte Leute sein.
00:05:11: alles
00:05:11: Ja, würde ich total zustimmen.
00:05:14: Fangen wir schon an vielleicht mit einer ersten unpopulären These.
00:05:18: Also hohe Kunst des Trash TV.
00:05:20: Deswegen danke!
00:05:20: Ich kann mich übrigens total damit seit ich Kinder habe sowieso total damit identifizieren, spazieren und so.
00:05:27: Jetzt ein bisschen weniger TV sind eher Serien hier.
00:05:32: aber der Moment wo echt sagt ne jetzt ist mal nur dieser Kanal und sonst nix das ist wahnsinnig wertvoll.
00:05:39: Du sagst doch immer, du guckst nur Arte und diest irgendwelche... Da kommen
00:05:42: auch ganz schön Trashy-Gesagen manchmal.
00:05:44: Und Serien kommen da auch.
00:05:46: Guck mal!
00:05:46: Nein, ich gucke
00:05:47: nicht nur Arten.
00:05:48: Wie kriegen wir jetzt von Arte die Brücke zurück zum Handelerg?
00:05:52: Kein Problem, das ist ja auch eine gewisse Kunst.
00:05:54: Deswegen übergebe ich aber für die erste Runde an dich Marcel, weil alles was jetzt so ums Thema Marktplatz geht, dann kann ich nur zugucken wie ihr Giganten-Experten darüber redet und ich schaue mal ob mir etwas dazu einfällt.
00:06:06: Aber bitte lass uns die Spiele eröffnen.
00:06:09: Ja, schauen wir mal.
00:06:10: Wir haben tatsächlich überlegt, wir steigen mit dem Marktplatz-Thema ein um uns darüber aus so ein bisschen ran zu robben schon deshalb weil der Bordjulia sich auch in den letzten Jahren noch einmal ein bisschen weiter Richtung Marktplatz geöffnet hat.
00:06:21: Ihr habt ja zwei Modelle weiter erst einen kuratierter Drop Shipment Anbieter.
00:06:27: Ich hatte meinen Podcast mit einem Kollegen gesagt Nein!
00:06:29: Wir sind kein Marktplatz.
00:06:30: aber das habt ihr jetzt im letzten Jahr durchaus verändert.
00:06:32: deswegen lacht mir fangen Mit dem Thema mal an und würde mir eine Tese gleich in den Raum schmeißen.
00:06:38: Das Marktplätze eigentlich das stand heute dominierende, wachstumstärkste Handelsmodell sind.
00:06:43: also klassische Online-Lauteller haben schwer, klassische Markenshops von Brands die To See Brands haben schwerer.
00:06:51: Was heißt denn das für eine Marke wenn sie sich eigentlich in ihrem Absatz und Umsatz auf Mittler wie Marktplätzen verlassen muss?
00:06:59: Endet es die Art und Weise aus deiner Sicht Marken erfolgreich sind.
00:07:03: Ändert es auch die Kommunikation vielleicht zwischen euch und den Marken, wenn ihr darüber sprecht wie sie mit euch zusammenarbeiten kann?
00:07:11: Also erstmal würde ich der These sozusagen zur Hälfte nur zustimmen weil ich glaube also Ich glaube eigentlich das Winning-Modell sind die Hybridmodelle.
00:07:19: damit meine ich jetzt aus Sicht der sozusagen Plattform also dass was man so typischerweise oft als Plattform bezeichnet.
00:07:24: Was meine ich mit Hybrid ist quasi Wenn du dir die erfolgreichen Modelle anguckst oder sagen wir wer wächst dann sind es in der Regel nicht Voll Retailer, also die nur einen Hohltail dabei haben.
00:07:35: Aber ehrlicherweise auch nicht die vollen Marktplätze.
00:07:37: Also ich meine wie viele Marktplätzen gab es?
00:07:39: Unfassbar viele!
00:07:40: Ich kann die schnelle gar nicht mehr aufzählen weil hier alle pleite gegangen sind.
00:07:43: Selbst ein eBay als Platzhirsch hat das nicht so ganz geschafft.
00:07:46: und im Secondhand-Bereich gibt's natürlich einen starken Case, also Vintage.
00:07:49: Das C to C Modell ist wirklich ein bisschen ausklammern aber quasi mit Neuware.
00:07:53: in reinen Marktplatz gibts keine Farfhatch Im Luxus Bereich, aber selbst das sind ja dann irgendwann in den Ohnweihe gegangen und nicht mal im Luxus klappt.
00:08:03: Ich würde sagen die reinen Marktplätze haben nicht funktioniert Und die rein Retailer tun sich extrem schwer und das winning Model sind halt die übrigen.
00:08:11: also das sind sozusagen die Plattformen Die eigene Infrastruktur betreiben also die wirklich eine Logistik eben selbst orchestrieren Payment selbst orchestrieren dienen eigenen Einkaufhaben.
00:08:20: Amazon Ja auch bis heute knapp fünfzig Prozent Ohne Retail und dass ihm aber kombiniert mit einem Marktplatz Und das sind aus meiner Sicht die Winning-Modelle.
00:08:28: Die sieht man jetzt gerade auch eigentlich überall aus dem Boden sprießen, ja?
00:08:31: Das heißt, die ehemaligen reinen Marktplätze nehmen den Own Retail dazu und die andere Richtung passiert natürlich häufiger.
00:08:37: Händler, die eben aus einer reinen Handelsfunktion kommen erweitern sich eben um Marktplatz.
00:08:42: Das sorgt natürlich auch dafür dass es gerade einen eine Explosion an Marktplätzen gibt aus Sicht der Markten.
00:08:47: Ich meine, Deutschland gibt so ein bisschen die Klassiker in Zalando und about you einen Otto, die alle mittlerweile ausgegreifte Marktplätze haben den Amazon natürlich als allererste.
00:08:56: aber dann gibts ja auch noch ne ganze Klade das wisst ihr besser als ich jetzt ne?
00:08:59: Eine ganze Klada sag ich mal einen kleineren Marktplätzen Und wenn man dann eben ins Ausland guckt, was ist das?
00:09:04: Ich hatte mal einen Allegro in Polen, einen Bohlen in Holland.
00:09:07: E-Mark in Rumänien und so weiter und sofort.
00:09:09: Ja also wahrscheinlich in Europa gibt es mittlerweile fünfzig plus Marktplätze auf die man eben anbohren kann.
00:09:14: Rest Secret jetzt soweit ich weiß ja auch noch einen Marktplatz.
00:09:17: Also eine unglaubliche Explosion an Marktplätzen.
00:09:19: aber wenn man genauer hinguckt sind das in der Region Hybridmodelle Und insofern das aus meiner Sicht erstmal so eine These, dass es am besten funktioniert.
00:09:26: Auch ein T-Modenschieren im Übrigen, beides Hybridmodelle also auch die Asiaten fahren, die Hybridversion.
00:09:32: Ich glaube aus Sicht der Marken heißt das, ich glaube wir sind noch nicht soweit, dass man sagen kann Die Bewirtschaftung rein eines... Also gerade im Modepereich rein Marktplatzbewirtschaftungen.
00:09:44: Es gibt doch keine Riesengroßen Markplatz Only Brands.
00:09:48: Ja, ist interessant dass eigentlich sowohl die brands Die wholesale only gestartet sind den markt platz dazu nehmen als auch oft tatsächlich die brands die markts platz only gehen Dann einen holzeil part dazunehmen.
00:10:00: ja also am ende ist es so Die händler schicht hat sich als hat sich hat sich um das hybride Als gewinntes modellhaus kristallisiert.
00:10:08: aber ehrlicherweise auch bei den marken.
00:10:09: Also unsere top zwanzig größten magen sind alle hybrid.
00:10:12: Das heißt die machen alle wholesale plus markplatz Und innerhalb von Marktplatz machen sie in der Regel wiederum Hybrid, nämlich Fulfillment By plus Dropshipping.
00:10:20: Das heißt am Ende kann es eigentlich sagen die Marken also sowohl die Händler Slash Plattformseite als auch die Markenseite bewirtschaftet in drei Modellen Großhandels Einkauf also Pre-Order komplettes Warenrisiko auf Händlers Seite, Fulfilment by eine Art Kommissionsgeschäft wo die Marke letztendlich die Ware ins Lager des der Plattform legt.
00:10:40: Also Fulfilling mit Beine so ein Fulfiller bei Bordeaux und so weiter und eben den Dropshipping.
00:10:44: Es ist immer von einzelnen SKU abhängig.
00:10:47: Was ist eigentlich das sinnvollste Modell?
00:10:49: Es gibt halt eben viele SKUs, wo man einfach sagen muss, dass Hohlzeilmodell nach wie vor ein extrem effizientes Modell und auch so eine Art Risk-Sharing Liquiditätsoptimierung von beiden Seiten.
00:10:58: dann gibt es eben so ein bisschen... Das sind die Dauerbrenner Top-Seller da weiß man, die wird man verkaufen sichert auch sozusagen Produktionskapazitäten für die Marke ab und so weiter.
00:11:08: Dann gibt es eben diesen Mittail oder Produkte, wo vielleicht die Marcke Wachstum treiben will oder Marktanteil gewinnen will, wo sie sagt da gehe ich quasi mehr ins Risiko weil das ist strategisches Interesse.
00:11:18: Das sind meistens die Waren, die man dann quasi ins Lager des jeweilingen Handlers packt aus Sicht einer Marke.
00:11:24: Und dann gibt's den Longtail der über Dropshipping bewirtschaftet wird.
00:11:28: Alle Modelle haben ihre Vor- und Nachteile.
00:11:30: Ein riesengroßer Vorteil, der sich gerade rauskristallisiert eigentlich im Marktplatzmodell ist halt dass man sozusagen Delete Times extrem verkürzt.
00:11:36: also die Marken können selbst die Entscheidung treffen was sie produzieren wollen und sind viel schneller damit live.
00:11:41: Und das ist grad in der Mode aber auch in vielen anderen Bereichen eben relevant weil man dadurch natürlich sehr viel schneller auf Trends reagieren kann sodass man eben mit dem Marktplatzmodell sehr schnell auf Trends reagiert und eben mit diesem Hohlcell-Modell in der Regel so ein bisschen das Grundrauschen an, sage ich mal Never Out of Stock Topsellern letztendlich bewirtschaftet.
00:11:58: Und das ist etwas was man tatsächlich weltweit gerade sieht, was am Rennen ist China immer ein bisschen ausgenommen, was ein sehr spezieller Markt ist.
00:12:07: Wenn ich da nochmal eine Anschlussfrage zum Thema sozusagen eigene Einkauf-Holesale versus die gesamte Kette anzubieten, also das ist eigentlich die Hybridmodelle gewinnen.
00:12:14: Ist es aus deiner Sicht die Tatsache dass man tatsächlich aus eurer Sicht jetzt über ihr gesprochenen eigenen Einkauf anbietet um auch selber eine Kuratierung sicherzustellen, Angebotsbreite zu sichern oder ist es eher die gesamten Wertschöpfungskette bereitzustellen mit Logistik?
00:12:29: Also was macht so ein Hybridmodell einem E-Bail Modell überlegen?
00:12:34: oder ob ich darf, wenn das jetzt kein Fashion Player ist.
00:12:36: Aber ich würde dir recht geben dass sozusagen Hybride eigentlich die erfolgreicheren sind.
00:12:40: aber was ist der Kicker?
00:12:41: Ist es das Wholesale Geschäft oder die Tatsache dass sie eigentlich weil Sie Wholesales machen eine ganz andere Palette an Services anbieten können?
00:12:49: Also ich glaube warum diese Hybridmodelle am besten funktionieren ist eben eine Kombination aus vielen Faktoren.
00:12:54: aber im Ende des Tages geht's halt darum die Effizienz des einzelnen SKUs optimiert.
00:12:59: und da gibt es halt eben, wenn man jetzt sagt diese drei Modelle existieren also Wholesale von Firmen Bayer oder Dropshipping.
00:13:05: Gibt das immer eigentlich ein Modell was sehr klar das Beste ist aus der Triangel?
00:13:11: quasi effiziente Produktabwicklung ja?
00:13:16: Also quasi in Wholesales und für Firmen bayern sollte eine eine Kartonkonsolidierung, das heißt du versuchst sozusagen die logistische Strecke zu optimieren zum Kunden in dem du sozusagen wehr als ein Item eben zum Kunden schickst.
00:13:27: Damit optimierst du natürlich deine Logistik-Kosten ja weil du sozusagen eben einen Karton einmal den Transportweg zum Kunden hast und einmal zurück für die Retour und die Mehrkosten eines einzelnen Artikels on top eben da nicht so sehr stark ins Gewicht fallen.
00:13:43: Das musst du aber mal abwägen mit der Kapitalbindung d.h.
00:13:47: eben halbes Jahr Tod auf Lager liegen zu haben, um dann im Grunde genommen den effizienteren Transport zu haben.
00:13:53: Lohnt sich eben nicht weil da ist dazu viel Todeskapital.
00:13:56: gerade in Zeiten wo Geld nicht umsonst ist, ist halt eben Kapital was auf deinem Lager liegt und also quasi letztendlich sich nicht dreht.
00:14:03: Produziert eine ganze Menge Kosten, also das ist quasi die zweite Ebene und die dritte Ebene ist quasi Die Kundenexperience.
00:14:09: Ja, die KundeneXperience ist immer besser am Holzei oder von Filmen bei versus ein Dropshipping-Modell, weil im Dropshippen funktioniert dann das Track and Trace oft nicht.
00:14:17: Du kriegst halt mehrere Pakete der Retourenprozesses kompliziert.
00:14:20: also es hat eine ganze Menge Nachteile sieht man auch immer in den NPS Abfragen von Kunden.
00:14:25: dropshipping verliert immer ja und ich glaube sozusagen in dieser Abwägung dieser drei Dimensionen und da hast du sozusagen noch ne koppelselle Dimensione dass es wer benimmt das Risiko dafür dass sich die Ware verkauft werden nimmt das Pricing.
00:14:38: Und wie machst du deinen Cash-Low Management?
00:14:40: Ja, quasi das ist so ein bisschen die kommerzielle Dimension der Frage welches Bewirtschaftungsmodell ist das Richtige.
00:14:46: So und ich glaube warum halt diese Hybrid Modelle besser performen ist weil sie eben einen größeren Blumstrauß an Operations Modellen haben um für jeden SKU das richtige Operations Modell zu finden und weil wir treiben einer Logistikinfrastruktur nun mal ... ein echt strategisches Asset ist und eben für den Kunden eine deutlich bessere, letztendlich Proposition am Ende des Tages liefert.
00:15:12: Und das ist etwas was Investoren nicht mögen!
00:15:15: Alle Investoren wollen ja immer Asset Light... ...und mögen das nicht wenn du ganz viel Logistik in deiner Bilanz hast und ganz viele Ware usw.
00:15:21: Das ist natürlich klar, das finden die Investoren jetzt nicht super geil.
00:15:25: aber ich meine schaut man sich einen Amazon an, ich mein die vertikalisieren immer weiter in ihrer Wertschöpfungskette mittlerweile hin ja sogar zum Last My Carrier.
00:15:32: Ich meine das machen die ja nicht Aus Spaß an der Sache irgendwie super viele Mitarbeiter auf der Parole zu haben oder halt irgendwie diese ganzen Lieferwagen in ihrer Bilanz zu haben, sondern das machen die weil sie sagen klar ist asset light besser.
00:15:43: Am Ende die assets aufzubauen bringt mir so einen strategischen Vorteil zum Kunden aber eben auch zum Supplier.
00:15:48: Weil ich ihm nochmal mehr Möglichkeiten habe den Supplier letztendlich effizient zu bewirtschaften dass es sich eben lohnt dieser assets aufzubauen.
00:15:55: und deswegen sagen die Kunden nicht Mark Hybrid Modelle war ich sozusagen die logistische die logistische Effizienz-Mark und auch das ganze optimales Pricing-Mark.
00:16:04: Und eben die Merchants slash Seller mögen, weil sie halt sagen ich kann hier meinen Sortiment effizient quasi auf diese Plattform bringen, weil mir diese drei Modelle zur Verfügung stehen.
00:16:14: Deswegen glaube ich beide Seiten der Medaille also die Supply und die Demandsseite sind einfach optimierter in so einem Hybridmodell.
00:16:24: Ja, also das sehe ich aus.
00:16:25: Das stößt natürlich auf eine Schwierigkeit die dritte Frage über zu leiten.
00:16:29: Es gibt auf SKU-Ebene ein optimales Modell und wir sind ja schon bei den Marken froh wenn sie eine Hausherdieferung fehlerfrei irgendwo anders hinbekommen geschweige denn zu wissen wie eine Marktplatz PNL aussieht?
00:16:42: Also die Frage ist was muss man als Marke aufbauen deiner Ansicht nach um dass auch wirklich bestmöglich zu bespielen unter anderem auch vor dem hintergrund dass ihr alleine eine liefung in einen vollfirmen beilager bedeutet ich fasse die wahren noch mal an.
00:16:57: also das ist ja nochmal in der regel und top kosten ausser du bist in der lage von produktionsstand direkt zu schippen wo man sagen muss es können die wenigsten.
00:17:04: Und dann musst du ja quasi entweder live das manager oder du sagst naja okay ich hab wie du geschrieben hat oder wie gesagt hast eigentlich mit den mit diesen drei level von longtail mittel short tail eigentlich ne differenzierung.
00:17:16: aber Ich stelle mir das unglaublich schwer vor aus ner Markensicht.
00:17:20: Sein Sortimenz-Portfolio dann ja auch nicht nur auf einem Markt, sondern wahrscheinlich auch fünf bis sechs optimal zu steuern.
00:17:26: also würde es so sagen da gibt's Marken die das schon richtig gut drauf haben.
00:17:29: und wenn ja wie machen sie das?
00:17:31: Ja die Komplexität ist massiv gestiegen eben auf beiden Seiten der Handlade.
00:17:35: früher ein deutlich simpleres Modell aber auf die Marke hatte ein deutlich simpleres Modell weil Holzelt einfach einen.
00:17:41: Also im Holzer ist die Gewaltenteilung einfach extrem klar.
00:17:44: Sozusagen, der Händler geht zur Marke und dann muss man sich gegenseitig ein bisschen finden in dem was man eben ordert.
00:17:50: aber im Grunde genommen mit dem schreibende Order ist alles andere im Prinzip Händlers Risiko.
00:17:54: Aber auch Händlar Upside also Händlardownside-Händlerupside so Die Gewaltenteilung ist extrem klar ja?
00:17:59: Also wenn der Intake quasi aufs Seiten des Der Marke erfolgt das quasi ist job done Ja Dann werden die Boni ausgezahlt so Alles anderes.
00:18:05: Häntlerproblemen.
00:18:07: In diesem Modell muss man sagen aus Markensicht Die Margen sind alle relativ ähnlich, weil die Markups... Also im Holzeil arbeitet man ja oft mit dem Markup.
00:18:15: Man sagt Hallo lieber Händler du hast einen Markup von drei.
00:18:19: das bedeutet eben wenn ein Produkt für dreißig Euro VK irgend Mehrwertsteuer quasi in den Endkunden verkauft wird kauf der Händlers für zehn Euro ein.
00:18:25: so das ist festgelegter Markup.
00:18:27: Das bedeutet aber immer aus dem Markensicht auch wieder, weil die markenden auch so eine Art Markup intern rechnen.
00:18:32: Die wissen okay geil ich verticke das Produkt für zehn Euro der Händler verkauft für dreißig gegen Mehrwertsteine in den Endkunden weiter und ich produziere es dann am Ende für fünf Ja?
00:18:41: So das ist ne klassische Pionell mega simpel ist prozentual fast immer Gleich, ja also der Händler verkaufs für dreißig da geht die Mehrwertsteuer ab und dann muss er noch ein bisschen diskutieren.
00:18:52: am Ende hat der händler irgendwie so grob fünfzig prozent brutto mage und die marken auch irgendwie so vierzig Prozent brutto magie klimaltaum.
00:18:58: Ja so die marker macht denn damit zehn bis zwanzig prozent ebet und der hendler macht ungefähr zehn prozent aber auf mehr volumen.
00:19:04: das ist quasi in anführungsstrichen alte welt Und die Optimierung in dieser Anführungsstrichen alten Welt aus Markensicht bestand darin, den Intake zu vergrößern.
00:19:14: Also einfach das Volumen was du rein schiebst in den Händler einfach zu maximieren.
00:19:19: und das tust Du halt eben indem Du die einzelnen Händleraoptimierst also Marktanteil innerhalb der händler gewinnst und Indem Du die Türen maximierst.
00:19:27: ja so haben wir früher mal gesprochen.
00:19:28: man hat gesagt wie viele Tüuren belieferst Du damit?
00:19:30: dass natürlich aus der Offline-Welt und hast Du viele Türe und in den Tüeren hohen Marktanteilen hast Du viel Volumen.
00:19:36: Dein Volumen bei zehn bis zwanzig Prozent ist deine E-Bit Barge.
00:19:40: So, man muss sagen im Marktplatz ist es achtzehn Komplexitätsschufen größer aus Sicht der Marken weil plötzlich müssen die wirklich bewirtschaften.
00:19:50: ja also das heißt die Bewirtschaften in der Frage was produzieren hier eigentlich?
00:19:55: Es ist ihr Risiko.
00:19:56: sie müssen aber auch bepreisen und zwar je Marktplatz, je Land.
00:20:01: idealerweise.
00:20:02: Sie müssen Kampagnen fahren, sie müssen Marketing machen innerhalb der Marktplätze.
00:20:06: Sie müssen eben replenishen, also sprich nachbestellen und es ist eben alles auch noch ihr Risiko.
00:20:13: Das heißt wenn es schiefläuft... Und sie müssen das Wirtschaftsmodell entscheiden, also Dropshipping vs F-Bain.
00:20:20: So was ich sehe ist extrem.
00:20:22: viele Marken verlieren plötzlich Geld und dann gucken die sich so ein bisschen ihre Zahlen an und reiben sich die Augen und sagen was hier passiert?
00:20:32: Ich hatte dieses supergeile Modell vorher, wo ich super planbar meine Marge gemacht habe und sogar meinen Cash quasi auch noch vorab bekommen hab in der Regel usw.
00:20:40: Oder nicht vorab aber relativ schnell also bekommen hat bevor der Handler es an den Endkunden verkauft hat so ne?
00:20:46: Und jetzt plötzlich ist quasi cashlow seitig.
00:20:48: Also mein Working Capital ist schlechter... ...und ich hab hier auch noch teilweise Verluste!
00:20:53: Und was wir halt sehen ist quasi Die Differenz der Marge, die eine Marke erzielen kann mit einem Händgleichs im alten Holzeilmodell plus minus vielleicht fünf Prozentpunkte gewesen und ein Marktplatzmodell plötzlich plus minus fünfundzwanzig Prozentpunkten.
00:21:08: Es gibt Marken, die machen minus zehn, minus zwanzig prozent durchgerechnete E-Bitmarge auf Marktplätzen und es gibt aber auch Marken die machen plus fünfund zwanzzig, plus dreißig Prozent durchgeregnete Ebit marge mit Marktplätzen.
00:21:19: Also es gibt eben beide Fälle.
00:21:21: du kannst am Ende mehr Geld machen als dem Holzei model oder weniger Aber Dieser Spread ist halt viel größer und dieser Spread, der zeigt ja wie operativ exzellent bist du dafür aufgestellt.
00:21:32: Und das sind halt eben Disziplinen die eigentlich mehr eine Handels, einem Handelsunternehmen ähneln ne?
00:21:37: Die plötzlich auch auf Markenseite stattfinden müssen.
00:21:40: Da sehen wir halt manche tun sich damit extrem schwer und manche nehmen halt die Herausforderung an.
00:21:48: und da sehen wir eben auch dass ich die Marktanteile sag' ich mal stärker verschieben, weil es eben Marken gibt die das sehr gut managen und da nicht nur die Margen Vorteile mitnehmen sondern auch quasi Lead Time-Vorteile nämlich schneller auf Trends reagieren.
00:22:04: Das mit dem Trend reagieren kann man immer ganz gut ablesen.
00:22:07: Es gibt ja jedes Jahr so Trendfragen.
00:22:08: im Frühling bringen denn alle Magazinen raus.
00:22:10: hier was ich buttergelb ist die Trendfrage der Saison.
00:22:13: So dann muss man mal auf Zerlande gehen oder auf Bordeaux Butter Gelb eingeben und dann guckt man sowas sind dann nach für Artikel.
00:22:18: Oh Wunder, es sind eben eher die New Kids.
00:22:20: Die über Marktplatz bewirtschaften dir als erstes mit den Trennfahrern live sind.
00:22:24: Weil in diesem alten Hohlcellzyklus wo du im Grunde genommen neun Monate vorher deine Pre-Order machst das heißt zwölf Monate vorher musst deine Kollektion stehen kannst ja nicht auf eine Trenntfarbe reagieren.
00:22:33: oder Prinzessin Kate Tritt, trägt irgendein Kleid.
00:22:37: Vier Wochen später siehst du es auf Temuschieren und eben in den Marktplätzen von Zalano & About You.
00:22:41: Das heißt diese Vorteile der schnelleren Reaktion kombiniert mit wenn Du's richtig drauf hast eine höhere Marge führen dazu dass du mehr Volumen bei einer höheren Marge schieben kannst als im Hohlzeit aber wenn Du das verkackst eben auch quasi weniger Volumen beim Defizitär machst.
00:22:55: Am Ende des Tages ist eine riesengroße Herausforderung.
00:22:58: aber es bedeutet eben auch aus Markensicht die Karten werden in vielen Bereichen neu gemischt.
00:23:01: Man sieht es jetzt ein bisschen im Sneaker-Sportswehrbereich aus verschiedensten Gründen, warum der jetzt gerade im Arken hochkommt.
00:23:07: Aber auch in anderen Bereichen sehen wir die Karten werden neu gemischt weil eben neue Skills quasi dazukommen.
00:23:13: Also ich frage... Eine
00:23:15: letzte Ergänzung Alex?
00:23:16: Weil ich glaube das ist was auch noch im Zukunft bringt.
00:23:18: Ich spring da rein!
00:23:19: Genau darauf
00:23:21: wollte ich gerade hinausmasse auf diese Nummer Auf dieser Punkt Trends.
00:23:27: Das interessiert mich.
00:23:28: dann muss ich ganz kurz...
00:23:29: Ja dann spring mal rein.
00:23:33: Wie viel von diesen wenn du sagst plus fünf und zwanzig Prozent nehmen das jetzt mal als Maximum an die möglich sind dass du mehr.
00:23:39: Gewinnt als im vergleichbaren Hose Modell oder sagst der gehört operations excellence und so weiter dazu, dass du dein Zeug richtig gut machst?
00:23:47: es ist ja alles sozusagen die die organisatorische Seite und die andere Seite.
00:23:53: ist er vielleicht wirklich ein Trend Schuh eine Weltmeisterschaft eine eine Wiesen, wo dann automatisch Lederhosen nach oben gehen.
00:24:01: Vermutlich ob du egal welches Modell du machst.
00:24:03: also wie viel ist da rein auf deine Optimierung der Prozesse zurückzuführen?
00:24:08: Hey ich habe jetzt alles Hybrid-Modell.
00:24:10: Ich hab Supplier die da helfen, ich hab Pricingoptimierung, ich habs FBA, ich habe das alles am Start Und damit mache ich automatisch twenty-fünf Prozent, weil es alles richtig läuft.
00:24:20: Oder gibt's da einfach auch noch ein Bereich wo man sagt Ich habe eigentlich alles richtig gemacht und trotzdem zündet nicht Weil meine Senf gelben Nicht Butter gelben Sneaker Einfach keiner haben will im Frühjahr sechsundzwanzig.
00:24:30: Also Da muss es doch noch einen Bereich geben der nicht steuerbar ist oder Ja?
00:24:35: also Es gibt es eine.
00:24:36: ich glaube wir müssen Verscheiden zwischen quasi Volumen und Marge.
00:24:39: also Du kannst beides halt massiv treiben oder Zerstören schlecht gemanagten Marktplatz.
00:24:45: Volumen ist eine interessante Geschichte, weil wie landet das Volumen bei den Marken?
00:24:49: Es landet ja in diesem For-Orderprozess insbesondere noch in der Modaboche.
00:24:53: In anderen Bereichen ja oft so dass halt quasi einkratender Mode muss man sagen.
00:24:57: Dass halt Einkäufer letztendlich hingehen und sagen oh ich plan jetzt mal langsam im Jahr zwei tausend siebenund zwanzig und ich habe irgendwie ein Gesamtumsatz von was ist ich einer Milliarde Euro und dann dröselt die eine Milliarde runter auf die Marken.
00:25:08: So und am Ende hast du halt immer Marken, die ein bisschen besser laufen, ein bisschen schlechter.
00:25:11: Aber niemand geht jetzt hin und sagt ich beplan' mal die Marke hier mit plus hundert Prozent also aller seltensten Fällen.
00:25:17: Und das heißt es ist denn so dass eben ein gewisses Budget landet.
00:25:20: dann heißt es hier Alexander Tricks grad Boss.
00:25:23: ja also so Boss kriegt jetzt hier irgendwie drei Millionen Euro Einkaufsbudget in eine random Zahl und das ist irgendwie fünf bis zehn Prozent höher.
00:25:30: Das isst aber auch.
00:25:31: da kannst du mit Replanation ein bisschen was rausholen.
00:25:34: Ihr könnt Boss sich jetzt ein Bein ausreißen, alles ändern in ihren Prozessen und so weiter sind ja gekappt quasi durch den was der Einkäufer bei About You sagt wie viel er ihnen zuweist.
00:25:43: Und natürlich kannst du da besseren Job machen als andere.
00:25:46: oder machst halt zehn-fünfzehn Prozent Wachstum.
00:25:48: aber diese großen Sprünge die sind halt nicht möglich weil eben dieses ganze quasi Top Down geplane am Ende meistens zum Ergebnis führt das irgendwo alles nah beieinander ist.
00:25:58: im Marktplatz ist es ja so dass der Marktplatz Seller Das war ein Risiko trägt, das heißt wenn der sagt ich habe hier gerade einen geilsten InSight oder ich bin hier Adidas und hab gestern grad irgendwie den Marathon Weltrekord gebrochen ja dann schieben die an das Volumen rein.
00:26:12: Die müssen nicht warten bis der Händler sagt ahja also weil wenn er Händlers sagt Ich möchte jetzt Adidas zehn Millionen Euro mehr Einkaufsbudget allocieren muss sie zehn Millionen irgendwann weggenommen werden.
00:26:21: man weiß wie es in Unternehmensstrukturen aber ganz schwierig irgendwas runter zu planen.
00:26:27: Das heißt, der Seller kann eben stärker ins Risiko gehen und das ist natürlich wie gesagt Fluch-und Segen.
00:26:31: Also wenn du halt daneben liegst es scheiße!
00:26:33: Wenn du richtig liegest kannst du halt vollkommen durchskalieren.
00:26:36: Das heißt wir sehen Markplatzmarken die hundert zweihundert dreihundert Prozent Wachstum hier oder hier hinlegen was im Hohlzelt Du schlichtweg quasi nie siehst außer im Onboarding wo du im Grunde genommen keine wirklich Vergleichsbasis hast.
00:26:49: Das heisst du kannst Volumen in beide Richtungen massiv treiben wenn du mit Butter Gelb richtig liege Geil, wenn du daneben liegst hast, dann war ein Problem.
00:26:58: Und eben dieser Margenaspekt... Da spielen zwei Faktoren eine Rolle.
00:27:02: Das eine ist quasi wie gut bist du in diesen ganzen Prozessen?
00:27:05: Also Bepreisen an den Kampagnen teilnehmen?
00:27:07: Riesenhebel!
00:27:08: Ja also das müssen Marken verstehen die Produkte hochladen alles zum UVP anbieten und dann ein halbes Jahr später drauf gucken, dass es funktioniert nicht.
00:27:14: Du musst halt.
00:27:15: im Bepreisen liegt ein unfassbarer Hebel.
00:27:18: und eins ist klar der UVP ist garantiert nicht der beste Der beste Preis für alle Länder.
00:27:22: Ja, das heißt du musst ja eigentlich pro Land, Pro Marktplatz eigentlich angucken.
00:27:26: was ist auf der preisabsatzkurve die ideale punkt?
00:27:28: Preisen is ein hohe kunst!
00:27:30: Wissen alle Händler finden die Marken gerade auch raus.
00:27:33: Bepreisen ist eine hohe Kunst, Rabattieren ist eine Hohe Kunst.
00:27:36: an Kampagnen teilnehmen ist ne hohe Kunst.
00:27:38: Marketing, Retail Media ist ne Hohe Kunz.
00:27:41: Das heißt du hast ganz ganze Clada und Operations die du richtig und falsch machen kannst.
00:27:45: Und dann ist natürlich deine Produktgruppe riesend entscheidender Faktor weil Die Marktplätze, die bepreisen, die haben in der Regel, ich sag mal Floating-Preislisten.
00:27:56: Du zahlst nicht immer die gleiche Kommissionen sondern deine Kommission hängt in der Riege von der Warngruppe ab und vom Preispunkt in der Regel so.
00:28:03: das versucht ein bisschen wieder zu spiegeln dass die strukturelle Marge der Produkte unterschiedlich ist aber das natürlich extrem oberflächlich.
00:28:11: es ist so.
00:28:11: wenn du da einen Schritt ein bisschen tiefer gehst wirst du feststellen das ist halt gewisse Kategorien gibt, mit denen du strukturell einfach viel mehr Geld verdienst als mit anderen.
00:28:21: Und zwar hier ist der Spread wieder anders.
00:28:23: im Holzer bist du reingang hast alles zum gleichen Markup verkauft und dieses struktürellen Margenunterschiede die hat der Händler mitgenommen ja?
00:28:30: Das war so eine Art Mischkalkulation aus Sicht der Hände.
00:28:33: gerade online ist das so.
00:28:34: offline ist es ein bisschen weniger so weil online hast du diese horrenden Logistik-Kosten die oft durch Roturen getrieben werden Offline hast du das nicht so sehr, weil quasi ein Produkt von der Stange neben zur Kasse gehen.
00:28:44: Quasi die Miete wäre immer die gleiche und die Fulfillment-Kosten existieren nicht.
00:28:50: Im Onlinehandel ist es eben anders.
00:28:51: Du hast eine Art ... Du hast sozusagen sprungfickse Kosten für die Logistik also Paket raus schicken annehmen und du hast eben die Rituren, die einen massiven Unterschied machen.
00:28:59: Ja, das bedeutet jetzt mal ganz pauschal gesagt Produkte mit einem hohen Itempreis haben tatsächlich relativ unabsolut eine höhere Marge.
00:29:07: Das ist reflektiert in den Commissiontables aber natürlich nicht perfekt ausoptimiert.
00:29:12: Das heißt, du kannst da sozusagen gegenoptimieren.
00:29:16: und das sehen wir eben die ganz smarten Marktplatz Betreiber, die sind perfektioniert in diesen operativen Dimensionen Preising Marketing Produktbild Produktbeschreibung auch ein Riesenhebel also die Smartenladen zehn Produktbilder hoch und testen gegeneinander und eben ausoptimatet in der Frage Welche Kategorien bespielen sie eigentlich, weil Sie eben sehr gut tracken.
00:29:36: Wo mag ich eigentlich Marge und wo nicht?
00:29:37: Und dann immer stärker versuchen die Marktanteile in den margen starken kategorieren zu heben.
00:29:41: Und so kannst du am Ende eben zu dieser Kombination kommen aus Volumentreiben mit relativer also prozentual hoher Marge
00:29:48: Ja das hast Du in der sozusagen meine Frage oder meiner Anmerkung mitbeantwortet ist eben der Durchschnitt VK in Verbindung mit der Retturquote Die wiederum auch von Marktplatz zum Marktplatz ehrlicherweise abweich von SKU zu SKÜ abweicht von Warngruppe zu Warn-Gruppe ab.
00:30:03: Also das ist schon eine extrem komplexe Welt, in der sich Marken da bewegen müssen und das auch eben angesprochen die Händlerkompetenzen brauchen.
00:30:12: Und das ist für viele einfach.
00:30:14: ja also weder von der Erfahrung noch in den Daten noch vom Personal abdeckbar sozusagen.
00:30:20: Ich glaube es zeigt aber auch dass wir heute noch extrem viel Platz im Bus haben und eben auch sehr viele Marken einfach mal Experimentieren kann, weil das was du aus der Altenwelt beschrieben hast.
00:30:29: Was Preise-Preisklassen angeht?
00:30:32: Das lebt ihr heute fort und wird auf Marktplätze übernommen.
00:30:35: aber auch Marken die sehr hochseil getrieben sind müssten sicher eigentlich die Frage stellen Wenn ich auf about you bin, was ist eigentlich das beste About You Sortiment in welcher Preisklasse?
00:30:47: vielleicht auch in welch Qualität?
00:30:48: also Ich muss ja so aus meiner Sicht wird heute im Marktklasse noch sehr bespielt mit dem Sortiment.
00:30:52: was ich ohnehin mache Spiele ich auf Marktplätzen aus.
00:30:56: Ich gucke ja viel zu selten, was ist eigentlich in einem Geschäftsmodell?
00:30:59: Marktplatz auf Aboard View ist vielleicht ein Geschäfts-Modell.
00:31:03: Marktplatz auch Auto kann schon ganz anders sein.
00:31:05: Was ist eigentlich da erfolgreich und wie kann ich meinen Sortiment anpassen, meine Preise?
00:31:09: Also gerade wenn man zum Beispiel eine Marke ist mit eher tendenziell günstigen Durchschnittsv-Cast ins eigenen Online Shop.
00:31:15: Warum mache ich nicht eine völlig andere Kollektionslinie?
00:31:18: Zweifel noch mit anderen Marken die auf ganz anderen Preisklassen funktioniert, weil ich sie für Marktplätze brauche.
00:31:23: Das ist in einem Wholesale-Geschäft, kann ich das sehr gut machen wegen der Mischkalkulation.
00:31:30: Im Marktplatzgeschäft ist es ja schon mutig mit so einer Metrizio Euro Brutto reinzugehen.
00:31:36: Also du sprichst ja alles ganz, alles ganz richtige Punkte an.
00:31:38: Also quasi die... Du hast ja gerade gesagt Rettourenquoten und Alte preis.
00:31:42: ich würde noch in zufügen auch Marketing Intensity.
00:31:44: also wenn du natürlich im Umfeld bist wo du mit extrem wenig Marketing einsatz sehr viel Volumen treiben kannst dann ist das besser als wenn du einen Bereich ein bisschen halt eine extrem hohe Marketing Intensity haben.
00:31:54: also deine Marketing Kosten Umsatztalationen Und das ist halt eben sowas von anders als in der alten Welt.
00:31:59: weil es ist doch so gehe ich jetzt in einen Offline Store rein.
00:32:03: Und mein ganz plastisches Beispiel, und ich nehme mir eine Boxershort.
00:32:06: Ja?
00:32:07: Und gehe mit dieser einen Boxershot zur Kasse und die kostet sieben Euro.
00:32:10: ja... ...und ich check' dir eine Boxer-Short an der Offline-Kasse aus,... ...dann hat der Laden, der Offlineladenbommelige drei Euro Marge gemacht.
00:32:17: So!
00:32:18: Die sind on top drin.
00:32:19: so das läuft gegen die Miete und gegen die Fixkosten also gegen das Personal und gegen diese Miete aber.... ...die Boxershow hat keinen Einfluss auf die Miete und die Personalintensität.
00:32:29: Offline online ist halt anders.
00:32:31: bestelle ich eine Boxershot für sieben Euro, knallen mir schon mal zehn Euro Logistikkosten dagegen.
00:32:36: Das heißt, ich bin schon nach Logistik bei minus drei und da habe ich ja noch nicht einmal die Kostoff-Gurz bezahlt.
00:32:43: Das heisst, die eine Boxer-Shot für siebene Euro kann ich nicht profitabel verkaufen!
00:32:46: Unmöglich online!
00:32:47: Selbst ohne Retouren... Also gut, ohne Retour ist das nicht bei zehn Euro aber gegeben, dass nur ein paar Retouen kommen.
00:32:54: Und das muss man halt verstehen.
00:32:56: Die Kostenstruktur online ist anders als offline.
00:32:59: Was kann man jetzt tun, wenn man zum Beispiel Entry-Price ist?
00:33:02: Was machen die Smarten?
00:33:03: Sie verkaufen einen Fünfer-Pack Boxershort.
00:33:06: Und zwar nicht für thirty-fünf Euro.
00:33:09: Also was hatte ich gerade gesagt?
00:33:10: Hätte ich gesagt sieben Euro kostet die Boxershot.
00:33:12: irgendwie so genau.
00:33:13: Sieben Euro ne also... Was macht der Smarte?
00:33:17: Erbandelt?
00:33:17: Ist ja nur mal ein Beispiel!
00:33:18: Ja er geht halt hin und sagt okay offline verkaufe ich die Boxer-Shorts im Einzel, in eine Einzelboxershorts oder die Socken im Einzelpack.
00:33:26: Online macht das keinen Sinn aber Ich bin ja smart.
00:33:30: Ich gehe jetzt hin und sage, das Fünfer-Pack Boxershort kostet nicht ca.
00:33:34: Kostet nur ca.
00:33:34: kostet noch ca.
00:33:35: Streichs durch und sagt hierfür ca.
00:33:37: Rund neunundzwanzig.
00:33:39: Logistisch kostet die Abwicklung dieses Fünver-Packs nahezu exakt dassgleiche wie die Einzelboxer-Shorts.
00:33:46: Plötzlich habe ich nicht sieben Euro Umsatz und zehn Euro Logistik-Costenfacking dagegen stehen sondern ich hab neun und zwanzig Euro Umsatze und vielleicht zehn Euro Fünfzig weil das Gewicht minimal höher ist.
00:33:58: Dagegen stehen.
00:33:59: Plötzlich mache ich mit meinen Boxershots Geld, das gleiche mit Socken.
00:34:04: Das ist eben sehr... Also nun mal ein Beispiel wie anders die Bewirtschaftung online eben gedacht werden muss versus eben offline.
00:34:11: und du sagst das ganz richtig Marcel, ein Amazon wird da anders ticken als ein Salando, als eine Baudu.
00:34:17: bei manchen funktioniert das Fünfer Pack besser, bei anderen das Achter Pack, bei anderem gehst du in den UVP einen Streichpreis Bei in anderen Ländern gehst du vielleicht direkt rein, machst einen UVP.
00:34:26: Ich kann dir garantieren innerhalb eines About-Us wird ein Schweiz anders funktionieren als ein Tschechien.
00:34:32: Du hast in Deutschland viele Retourenquoten als in einem Griechenland Ja?
00:34:36: Die ganze Kaufdynamik ist eine andere.
00:34:38: die Reaktion auf Streichpreise ist eine Andere je Land je Marktplatz und daran sieht man ja schon wie unfassbar riesig das Potenzial plötzlich wird.
00:34:46: wenn du dann auch noch die Marketing Dimension dazu nimmst oder halt erkennst so Männerboxer-Short, wirbt ja gar keiner.
00:34:51: Kann ich für mega wenig... da setze ich tausend Euro an und mache hunderttausend euro in kriminellen Umsatz?
00:34:58: Wo vielleicht die Sneakerkategorie einfach brutal umkämpft ist.
00:35:02: Das heißt wenn du diese ganzen Dimensionen dazu nimmst dann versteht man ja warum man diesen Unterschied machen kann auch wenn man eben im Marktplatz aktiv ist.
00:35:07: Diese ganzen Entscheidungen triffst du ja am Ruhlzelt nicht sondern die trifft der Händler.
00:35:12: Und das ist eben das wo wie ihr sehen da gibt es jetzt eben fuchsige ausgebuffte Seller der neuen Generation, die das alles hecken und mega krass abgeht.
00:35:24: Ja also ich finde es auch spannend so sagen wie die Komplexität gewachsen ist in den letzten Jahren.
00:35:28: Also die Marktplatzmodelle sind durchaus reifer geworden und durchaus leichter zu bedienen.
00:35:32: dass sie immer gesprochen was Hochladen angeht und auch Content-Testen angeht, dass man überhaupt Werbung schalten kann.
00:35:37: Das ging alles vor zehn Jahren nicht.
00:35:39: Aber die Komplexität für ein Seller ist, wenn er es denn richtig machen würde.
00:35:44: Und ich würd's noch immer im Konjunktiv sehen weil ich glaube die Fälle, die du beschrieben hast das kann vielleicht einen Snox machen, weil da sozusagen aus der Genese entstanden ist.
00:35:51: aber Das is schon für etablierte Modemarken, die auch ihre Zyklen haben wie sie überhaupt zu Kollektionen kommen.
00:35:58: Weiterhin ein Buch mit sieben Siegeln würde ich sagen Das ist schon nicht trivial, aber apropos nur nicht trivial Alex.
00:36:04: Genau jetzt kommt wieder was triviales von mir nämlich Weil du grade Snogs erwähntest, die sind mir auch ein Gefallen bei Tag.
00:36:09: Du hattest jetzt sowas gesagt wie okay.
00:36:11: das Beispiel Boxerschutz fand ich jetzt grandios.
00:36:13: Ich kann mich hundertprozentig verstanden und dann kann jetzt ein Adidas sagen oder es kann auch einen Boss sagen ok pass auf da ist aber der Marketingdruck schon so riesig.
00:36:23: Ich gehe jetzt mal auf Hoodies, da ist gerade weniger.
00:36:25: Ich geh' auf andere Produktsparte.
00:36:27: Das kannte Snog's nicht.
00:36:28: Der Snog hat irgendwie zwei drei Produkte rein, Socken und Unterhosen ist ja dann dazu verdammt sozusagen, innerhalb dessen das so perfekt wie möglich zu machen hat.
00:36:38: aber diese Wahl nicht die du gerade bei größeren Brands oder bei breit aufgestellten Brands beschreibst.
00:36:43: Das ist auch wieder anders und wir machen es trotzdem sehr gut.
00:36:46: Warum machen sie es sehr gut?
00:36:47: Wo sie diese Möglichkeit der Wahl wo man gerade rein sticht mit einer bestimmten Aktion nicht haben?
00:36:55: Du meinst, warum Slogs das gut macht?
00:36:57: Obwohl sie die Breite nicht haben.
00:36:59: Ich glaube in Slog's hat halt die Klaviatur natürlich gespielt aus Produktbildoptimierung.
00:37:04: einfach zum Beispiel hinzugehen und zu sagen ich lade nicht einfach nur stumpfem Produktbild hoch sondern ich packe ein bisschen Text aufs Produktbild.
00:37:10: ja weil wir wissen alle dass sich niemand die Produktbeschreibungen durchguckt.
00:37:12: jeder guckt ihr aber die Bilder an.
00:37:13: also why not so ein paar usps in die Produktgeschreibung aufs produktbild packen etwas Da denkt ihr, die klassische Marke noch nicht mehr drüber nach.
00:37:23: Also weil sie sagt wie ich soll hier das Produktbild anliefern und dann natürlich eben dieses Bandling was ich beschrieben habe.
00:37:29: Das haben die natürlich sehr schnell erkannt dass halt eben zehn Socken zum günstigeren Preis pro Socke online dir viel mehr Marge reindrückt.
00:37:38: also Die Einzel-Boxershot für zehn Euro verkauft bringt dir weniger Geld als fünf Boxershots vor.
00:37:47: fünfundzwanzig Euro Preis pro Boxer-Short ist im zweiten Fall fünf Euro, im ersten Fall zehn Euro.
00:37:54: Im Fall für die fünf Euro hat der Verkaufende trotzdem überhaupt eine Marge in dem ersten Fall nicht.
00:37:59: Also diese Metrikensystematik zu verstehen haben die.
00:38:04: Die sind natürlich vokal ja da draußen aber ich kann euch sagen dass sie sich nicht einzigen.
00:38:09: also dann gibt es viele die das rausgefunden haben und die sind halt nicht so auf LinkedIn aktiv oder ein Podcast.
00:38:14: Das ist jetzt auch nicht so was man sagt muss jetzt noch sind die einzigen, die verstanden haben wie marktplätze funktionieren.
00:38:19: also da gibt es eben viele.
00:38:21: Und die sind in der regel auch recht ausgepufft dann in weitere kategorien zu gehen.
00:38:24: ich kenne das kategorie portfolio von stocks nicht aber halt bin mir sicher die haben das auch Schritt für Schritt erweitert oder ich weiß es auch dass sie das schritt für Schritt weiter haben.
00:38:31: Also das ist ja das geile am markplatz du bist ja gar nicht limitiert und das ist eben das blöde holzei.
00:38:38: Bist du jetzt Snogs im Holzei und dann kommst du zum Einkäufer an.
00:38:41: Dann bist du ja beim About You.
00:38:42: Socken-Einkäufe, ja?
00:38:44: Und jetzt sagst du zu dem Sockeneinkäufer Ey ich hab hier auch noch Gürtel und Taschen und T-Shirts oder keine Ahnung was das nun mal erfundenes Beispiel... ...und dann sagt er ey du bist Snoggs Du heißt Snoggss Ich kauf da jetzt ganz sicher nicht deine T-shirts ein weil ich habe doch bei den T- Shirts schon Esprit und Only.
00:38:59: Wir machen hier schön Socken-Business und das war es.
00:39:03: Das ist ja, da ist das Gespräch schon beendet sozusagen in deiner Kategorie Expansion.
00:39:06: Und das ist ja das geile Grad am Marktplatz dass die Entscheidung bei dir liegt.
00:39:10: du bist nicht abhängig davon Dass ein Unternehmen sagt ich kaufe das jetzt und in der Regel auch das Unternehmende Einkäufer von Partikularinteressen getrieben ist weil er sagt Ich bin ja MrSockel hier Ja was bringt mir das jetzt noch?
00:39:23: Die Kleider kaufe ich ja gar nicht ein.
00:39:24: Und der Kleidereinkäufer sagt, ich habe hier sowieso schon meine Fünfzig Marken, die ich jonglieren muss und alle mehr Budget wollen.
00:39:29: Ich hab ja jetzt keinen Bock auf einen Einenfünfzig Sissen, der heißt auch noch Snox!
00:39:32: Was sollen die denn irgendwie Kleider verkaufen?
00:39:34: Da siehst du schön das Dilemma.
00:39:36: Und deswegen sieht man aber auch dass die ganzen ausgebufften Marktplatzmarken eben schliessig Schritt für Schritt dieses Metrikenzeit verstehen, Kategorien antesten gucken wo es die Marketingintensität niedrig und dann eben in weitere Produktfelder reingehen.
00:39:50: Ich will auch nicht immer.
00:39:53: Es ist ein gerne genommenes Beispiel, weil die das sehr gut machen.
00:39:57: Wie du sagst es gibt ja mehrere.
00:39:58: Mir ging's jetzt um diese Kategorievielfalt ob dir zu gute kommt unter Umständen, weil man halt dann auf was anderes fährt setzt
00:40:06: also sie kommen Sie kommt jetzt zu gut, aber man muss halt auch darauf achten dass man sich nicht de-fokussiert.
00:40:10: Also am Ende ist es immer noch Produktqualität und die Exzellenzen haben eines einzelnen Produkts.
00:40:14: das muss ja schon gute Socken machen.
00:40:15: so mal ganz explizit zu sagen also wir sehen halt schon die erfolgreichende Marktplätze Die gucken schon dass sie immer wieder ihre Kategorien erweitern.
00:40:21: Aber die sind jetzt auch nicht mit einem Riesenbauchladen unterwegs in der Regel sondern sind schon kategorie technisch fokussieren.
00:40:26: Das wird sich mal sehr das Tarek das auch sagt weil das ist etwas was wir in fast jeder Episode wenn Wir über das reden dann auch haben.
00:40:32: das am ende des produkt Muss dann schon auch geil überzeugen.
00:40:36: Hilf dir alles nicht, weil du willst ja auch Wiederverkäufer generieren.
00:40:39: Du brauchst ja auch eine Reputation am Markt jetzt bei irgendwelchen Kundenbewertungen in den Shops nicht mehr diese riesen Rolle spielen, weil ich jetzt thirty-tausendmal weiß und da ist der Mittelwert vier Komma irgendwas wahrscheinlich mehr relevant.
00:40:49: aber du brauchst das Jahr für deinem Produkt und für deine Reputation das so gute Produkte machst.
00:40:56: Wenn man sich jetzt sozusagen unsere Debatte bisher so anguckt oder Gespräch über die Erfolgsfaktoren für Marktplatz erfolgreiche Marken Dann kann man sie und sozusagen die Differenz zwischen wholesale-und markplatzgeschäft, dann bleibt natürlich so ein bisschen die Frage.
00:41:11: Wie soll man denn noch einen eigenen Shopmanaging?
00:41:13: Der ist ja dann D to C also wäre quasi klassischer Marktplatz Und der folgt ihnen auch wieder ganz anderen Regeln.
00:41:19: da bist du dann sehr stark im Bereich Brandbuilding drin Image Preisklassen etablieren auf sozusagen.
00:41:26: Du versuchst ja einer Eine High Note an Preisen oder eine Relevanz an Preisens zu etablieren, die du dann auf Marktplätze mal hier und da reduzierst.
00:41:35: Aber nur da kannst du es eigentlich etablieren?
00:41:38: Wie würdest Du denn das D-to-C Game dann sehen?
00:41:41: Also für welche Marken machten das überhaupt noch Sinn, das zu machen?
00:41:45: Oder würde ich sagen bevor ich jetzt aus dem Wholesale komme, bevor ich als eigenes D-To-C mache... Optimier lieber das Marktplatz Game oder sagst du, dein MarktplatzGame kannst du gar nicht optimieren.
00:41:54: Wenn du nicht zumindest irgendwas flankieren, was im DITUSI-Geschäft hast weil dann auch das Brand Building auf Marktplätzen ist jetzt mit meiner Theorie sicherlich nicht in der Form nicht funktioniert und auch nicht so gut funktioniert wie es auf dem eigenen DITOSI Kanal wäre.
00:42:07: Wie ist da dein Blick drauf?
00:42:09: Ja also ich glaube wenn man jetzt eine Holzehnt Only Brand ist und man sagt jetzt okay ich hab hier diesen Podcast gehört und ich will das jetzt auch alles machen.
00:42:15: aber womit fange ich an?
00:42:16: mit Marktplätzen oder mit meinem eigenen Online Shop?
00:42:20: Ich glaube, ich würde tatsächlich mit Marktplätzen anfangen und ich würde mir so eine Art Visitenkarten-Website aufbauen.
00:42:24: Warum?
00:42:25: Weil fast alle Marken die ich kenne machen mittlerweile viel mehr Volumen auf Marktplätze als in ihrem eigenen Online Shop.
00:42:30: Es gibt ganz wenige Ausnahmen.
00:42:31: Six PM ist ja auch nur Beteiligung von uns zum Beispiel.
00:42:33: Die sind on.com only aber ganz selten vielleicht im Luxusbereich.
00:42:39: Es es gibt immer Ausnahmen wo man sich fallabhängig anguckt.
00:42:42: Aber ich würd sagen achtzig Prozent der Markenden würde ich sagen fang mit Marktplatz an Und dann DITUCY.
00:42:48: Die Skills sind ernährweise exakt dieselben, ja also nur mit dem Unterschied dass du bei deiner eigenen Website natürlich immer so ein bisschen auch den Holzer mitdenken musst weil wenn du halt in deinem eigenen Online Shop die Ware am günstigsten anbietest dann rufen nicht die ganzen Türen an und sagen was ist hier los?
00:43:02: So das heißt du musst irgendwo deinen Vertrieb mit denken auf einem aufm eigenen DITOC mehr als jetzt in den Marktplätzen.
00:43:07: aber dadurch dass das Volumenpotenzial auf den Marktplatzen viel höher ist und fairerweise auch das Margen Potenzial in der Regeln höher ist Weil in deinem eigenen Dito-C hast du noch mehr Personal, was du da drauf tackern musst.
00:43:19: Technologie, Operations, musst ein eigenes Lager betreiben.
00:43:23: Du musst sie eben den Traffic einkaufen und der Traffic bringt dich in die Regel um.
00:43:26: Ja weil in der Regel kostet dich der Einkauf von Traffic mehr als die Kommissionen in den Marktplätzen.
00:43:30: aber... ...du hast deine eigenen Daten, du hast deinen eigenen CRM also es gibt sehr viele Vorteile.
00:43:35: Nur ich glaube für die wenn man sagt Ich habe gar keine Dito C Kompetenz dann würde ich glaube mit Marktplätzen anfangen weil es ein etwas geschützteres Umfeld ist dadurch dass Diese Traffic-Einkaufen-Komponente zumindest nicht der Fall ist.
00:43:47: Ich würde anhand von Marktplätzen versuchen, zu lernen wie diese Prozesse funktionieren also replanischen Logistik, margen Struktur und dann würde ich definitiv sehr schnell einen eigenen Online Shop raufbauen weil ich glaube am Ende brauchst du beides.
00:44:00: Du brauchst einen eigenen online shop Und du musst die Marktplätze bespielen plus eben dein Holzer im Griff haben.
00:44:05: So und insofern am Ende des Tages brauchst so beides.
00:44:07: Ich glaub in den A seventy, eighty Prozent der Fällen würde ich mit Backplatz anfangen aber sehr schnell den eigenen online Shop nachziehen Weil ich glaube, dem brauchst du als Visitenkarte.
00:44:14: Dem brauchst Du als Spielfeld.
00:44:15: Dem braucht's um Deine eigenen Kundenzugang zu haben.
00:44:18: Deiner eigenen Daten zu erheben und alles.
00:44:20: Das halte ich für nach wie vor schon sehr wichtig.
00:44:22: aber es ist am Ende eigentlich eine Disziplin.
00:44:24: technologisch würde ich sie tatsächlich sogar in vielen Fällen auch als eins denken.
00:44:29: also einen PIM haben ein OMS Ein, sag ich mal, Shop slash Vertriebsmanagement.
00:44:35: Wo du dann sagst, ich lade den SKU einmal hoch und dann weiß ich quasi den einzelnen, den SKUs den Vertriebesquellen zu.
00:44:41: Der Vertriebequell ist mein own.com kann TikTok-Shop sein.
00:44:44: Ist ein Zalando.
00:44:46: Ist eine Baudu.
00:44:47: Ist einen Amazon.
00:44:48: Ist vielleicht in einem Zalandow eben in der Schweiz ja?
00:44:50: In Tscheche nein!
00:44:52: Und den SKJ bepreise ich da hier so oder da so.
00:44:55: Aber es ist immer immer noch derselbe SKU.
00:44:57: deswegen würde ich ihn glaube ich versuchen aus einem PIM MoALS aus einem OMS MoALs weil auch meistens dann eben da kannst du die SKU Quellen besser orchestrieren, würde ich das schon versuchen zu machen.
00:45:08: Ja aber am Ende des Tages hittet da dann oft die Realität.
00:45:12: ganz einfach nur, wenn wir ja mal gucken was habe ich für Kompetenzen?
00:45:15: Meistens wenn ich eine kleine Marke bin, werde ich einfach auf Shopify gehen.
00:45:17: fertig geht am schnellsten ist kein ideales Setup zum skalieren aber es ist ein perfektes Set Up zum starten.
00:45:24: und wenn man dann skaliert Da muss man sich langsam nach Enterprise-Systemen umgucken.
00:45:28: Scale ist dann natürlich aus meiner Sicht jetzt hier Talking My Own Book eine Superwahl, aber da gibt es auch andere Enterprise-Architekturen die man sich dann eben angucken kann und darüber kann man den eben schauen dass man sie Vertriebsquellen, die Lagerquellen irgendwie miteinander in einen Einklang bringt.
00:45:43: Also finde ich aus der Spannung gerade was du geschrieben hast mit der vermeintlich ähnlichen Supply Chain um auf Vertriebesquellen zu kommen.
00:45:51: also Ich erlebe immer noch, dass Content mit Unterwild produziert wird.
00:45:55: Also entweder erst mal nur für den einen Kanal und dann hinterher nochmal nachbearbeitet wird was ja viele Sachen auch extrem erschwert.
00:46:02: Wenn wir das jetzt weiter denken, dann war ja von ein paar Jahren so die Philosophie wenn du schon Marktplatzgeschäft machst Und du hast es einmal aufgebaut Dann geh auf so viele Marktplätze wie möglich.
00:46:12: Das hat sich in den letzten drei vier Jahren so ein bisschen verändert.
00:46:15: Leute haben verstanden Ja, schon einen nicht sauber bespielen können.
00:46:18: Also alles was du im ersten Teil bisher gesagt hast ist ja schon für die meisten Buch- und Sieben Siegeln.
00:46:23: Geschweige denn das mal auf drei bis fünf Markplätzen zu spielen?
00:46:27: Was wäre denn aus deiner Sicht ein guter Marktplatzmix?
00:46:31: Was ist für dich im Punkt wo du sagst, da würde ich abschneiden auch wenn ich da vielleicht Marge generiere weil das nicht mehr der rentabelst eingesetzte Euro ist.
00:46:40: Also Theorie, wenn ich jetzt irgendeine Marke bin dann nehme ich vielleicht im Fashion-Bereich, muss ich auf Zalando Beutio Otto sein aber dann eigentlich in Deutschland schon nicht mehr, dann sollte ich mir lieber ausländische Marktplätze angucken.
00:46:53: und da sagst du nähe bevor ich internationalisiere, dann mach lieber noch Emerson Kaufland und eBay on top und guck wie du deine Restanten bloß wirst.
00:47:02: Aber versuch dir ja möglichst keine auslängliche Komplexität einzuräumen als wäre so deine Marktwärtsstrategie.
00:47:06: Ich
00:47:07: will noch mal ganz kurz auf den Content-Touch, auf den Kontentpunkt da beklicken.
00:47:10: Was finde ich die geisteshaltung einer Marke sehr gut widerspiegelt?
00:47:14: Gerade in der Mode ist es ja oft so dass Marken mit Celebrities zusammenarbeiten und sagen ich habe jetzt hier eine Kooperation mit Kendall Jenner irgendwas gesagt jetzt.
00:47:24: Musstigerweise die meisten Marken produzieren einen unfassbar viel Material laden das in ihrem eigenen DitoC hoch.
00:47:28: ihr eigener Dito C ist nicht mal fünf Prozent vom Gesamtumsatz.
00:47:31: Ja Die Marktplätze machen mehr und du findest ne Kendall Jenna einfach nirgends.
00:47:36: Dann geht's vielleicht über den Hohlzellweg.
00:47:38: noch so als Kampagnenmaterial live auf einem Baudiu für eine Woche.
00:47:42: Auf ein Hiro-Teaser ist cool, trägt der Marke bei.
00:47:45: aber warum lichtest du Kendall Jenner nicht im E-Com Studio auf der ADP ab?
00:47:51: Die fucking Kaufentscheidung wird auf einer Artikeldetailseite getroffen oder auf einer Kategories Seite vorgetroffen.
00:47:57: Warum gehst Du nicht mit dem Kendall Jener?
00:47:59: kriegst Du sowieso schon ne Million?
00:48:00: oder hast Du sich was sagst komm ich will noch einen halben Tag tag die Topseller kurz an ihr durch ballern ja Und dann lädst du die als Modelfoto hoch.
00:48:09: Plötzlich bist du beim Zalando und bei Mabaudiu, wenn der Kunde, das ist ja in der Regel, gibt da irgendwie Abendkleid ein oder T-Shirt, landet auf der Kategorie, scrollt dadurch und plötzlich sieht er der Candle Jenner auf der kategorie.
00:48:21: Also
00:48:21: Konvetiert auch viel besser!
00:48:23: Steffi Graf und Andrea Gassi haben bis bei Lidl gemacht.
00:48:25: Die sind auf der Detailseite drauf mit Pfannen
00:48:28: und
00:48:28: Schwarzer.
00:48:29: Ja eben immer am eigenen Dito C ne?
00:48:31: Das ist ja genau der Punkt dass die meisten marken alle immer so an ihr ... unfassbar aufwendig irgendwas produzieren.
00:48:37: Und dann denken Sie an Werbematerial, also TV-Spot or Home... und an Ihren eigenen Online Shop!
00:48:43: Aber warum zur Helle nicht an den, das man früher POS genannt hat, Point of Sale?
00:48:49: Der ist ja die Artikel, dass Produktbild ist dein fucking Point Of Sale.
00:48:54: Da findet die Kaufentscheidung statt.
00:48:56: Und dein Produkt wird an eine Menschen präsentiert.
00:48:59: Also warum kümmerst du dich als Marke nicht um das...?
00:49:02: Was der entscheidende Kauffaktor ist, nämlich das Produktbild.
00:49:06: Wie kann man so viel Arbeit reinstecken?
00:49:09: Ein geiles Produkt zu machen und dann sagen aber die Darstellung dieses Produktes... Das überlasse ich jetzt mal irgendwie den noch siebenhunderttausend andere SKUs durchknallt durch sein Studio ja!
00:49:19: Der ja nie soviel Liebe in die Modelauswahl, in Styling und alles investieren.
00:49:24: Und da zeigt sich finde ich die Philosophie.
00:49:26: Die smarten gehen hin und sagen Ich verstehe dass auch als meine Aufgabe wie mein Produkt bei den Händlern präsentiert wird.
00:49:34: Offline hast du da natürlich keine Rolle, die Scheiße hängt an der Stange fettig!
00:49:38: Aber online ist eben ganz viel das Produktfeld.
00:49:41: halt eben und dann gehst du halt hier und sagst boah, dann hau ich nochmal hundert K mehr drauf, knall alle meine Topseller auf der Candle Jenner durch, lad die alle bei den bei den Häntlern hoch und erhöhe meine Klickrate und Conversion Rate massiv.
00:49:56: Und das ist eben genau diese Philosophie-Unterscheidung von Oldschool New School.
00:50:01: Wie sehr fühle ich mich in der Verantwortung, dass das Zeug sich dreht beim Händler?
00:50:05: Offline gar nicht so richtig!
00:50:07: Online doll!
00:50:09: So jetzt habe ich die Frage vergessen... Markerstrategie
00:50:14: auf wieviel Marknerstrategien?
00:50:15: Ja also ich hätte vor ein paar Jahren auch gesagt viele weil natürlich unsere Freunde von Tradebaldie so einfach machen.
00:50:23: Ich würde mittlerweile sagen einer Step-by-Step.
00:50:28: Und zwar würde ich wirklich immer gucken, dass ich erstmal den Marktplatz optimiere bevor ich auf dem nächsten gehe weil doch jeder Marktplatz anders ist nach anderen Regeln spielt, andere Zielgruppen hat anderes Preising Campaigning Bildmaterial erfordert und das erfordert eine ganze Weile bis du das halt raus hast.
00:50:44: und ich glaube halt.
00:50:45: der nächste Marktplatz unoptimiert bringt dir weniger inkrementelle Marge als die die Du hast zu optimieren und dementsprechend würde ich tatsächlich Schritt für Schritt vorgehen.
00:50:56: Und die Frage, was der nächste ist, das würde ich fast lösen von der Frage ob es Deutschland oder Internationale ist.
00:51:01: Ich würde mir einfach angucken wie viel Aufwand es ist?
00:51:03: Wie viele Volumen erwarte ich da?
00:51:05: Wie sehr ist er anders als das, was ich heute mache?
00:51:08: Wie passt er zu meinen logistischen Prozessen?
00:51:11: Wie hat meine Marke mein Produkt dort eine Relevanz?
00:51:13: und dann würde ich einfach weiter gehen.
00:51:14: Ob das am Ende in Holländer ist oder ein weiterer oder fünfter Deutsche spielt fast keine Rolle.
00:51:21: Weg des geringsten.
00:51:22: jeder Stand ist im Grunde genommen, aber ich würde schon schauen dass sich erstmal die Marktplätze optimiert.
00:51:26: Weil fünf unoptimierte Marktplätzen bringen keinen Spaß dann lieber einen Optimierten der wird dir viel mehr Marge und Volumen reinknallen als fünf Unoptimierte.
00:51:33: das muss man einfach sagen.
00:51:33: dafür sind die Markt-Plätze spielen sie alle doch zu sehr nach ihren eigenen Regeln und lässt sich zu schwer harmonisieren.
00:51:40: außer natürlich sage ich mal die technische Schnittstelle also Dienste wie Trade Byness habe ja auch schon gesagt bevor wir Schwestern waren in Podcast finde ich schon sehr sinnvoll Außer man ist jetzt riesengroß, sich mit technisch zumindest das Leben nicht noch komplitiere zu machen als es ist.
00:51:54: Indem man dann irgendwo ein Intermediär nutzt der einem wenn man auf multiple Marktplätze geht da im erst mal sage ich mal so dass Basismanagement an multiplen Marktplätzen vereinfacht aber das entbindet einen nicht von der Aufgabe.
00:52:05: Dann doch also ein Trade-Behalt, so schön es funktioniert entwindet einem leider nicht.
00:52:09: Davon sich dann doch mit dem einzelnen Marktplatz beschäftigen zu müssen und dort Preise, Marketing-, Bilddarstellung, Replenishment, die Frage was Dropshipping, was Fulfillment bei?
00:52:20: Das muss alles auf der Marktplatz-Ebene entschieden
00:52:22: werden.".
00:52:22: Ja das ist ja unsere Rede auch immer!
00:52:24: Also jetzt wenn du uns schon erwähnst, dass wir diesen Austausch auch mit den Kunden zugen, sagt Du musst dich natürlich auch damit auseinandersetzen.
00:52:31: Aber ich wollte mal sagen, Leute ihr seid so tief.
00:52:34: Ich bin dankbar dass ich Gast in meinem eigenen Podcast sein darf heute und da so viel lernen kann und zuhören kann.
00:52:39: Ich bring meine Anekdoten gar nicht unter aber eine muss ich jetzt trotzdem dazu sagen weil dieses POS mit dem Produktbild ist halt der gute alte Aufsteller.
00:52:47: Ist doch nichts anderes als wenn ich mich zurück erinnere an meine Jugend in der einzig großen Stadt in der Nähe nämlich Fürth.
00:52:55: die meisten Leute kennen sie nicht es ist bei Nürnberg.
00:52:57: Die Fürther werden mich jetzt hassen gab's drei Videotheken Und in welche bin ich rein?
00:53:03: In der der Schwarzenegger als Terminator vorne vor der Tür stand.
00:53:06: In so einem massiven, was dann jetzt bei eBay mittlerweile für tausende von Euro als Fandom irgendwie verkauft wird diese wirklich kunstvollen drei D-Aufsteller die man damals gemacht hat.
00:53:17: Da stand nicht einfach wir haben auch Terminator und dann war das nichts sondern du hast den Typ hier halt einfach vor die Tür gestellt und da bist Du rein!
00:53:25: Ja, ja und nein!
00:53:26: Der Aufsteller entspricht aus meiner Sicht dem Upper Funnel Retail Marketing.
00:53:30: Also der Aussteller ist in meinen Augen das Equivalent vom Hero Teaser.
00:53:33: Ich glaube dass was sicher eigentlich meine mit dem Produktbild ist quasi deine Verpackung.
00:53:38: Jetzt stell dir mal vor du bist Joghurt Produzent Und Du liefest im Grunde genommen Tonnenweise den Joghet an und sagst Ey Aldi füll den einfach in irgendeine Box Ja und schreib da johjohjuh der Jugut mit der Ecke drauf würde auch keiner machen.
00:53:52: Der Joghurt mit der Ecke sagt, nee ich own hier schon das Produktpackaging.
00:53:55: ja weil ich will dass wenn der Kunde vor der Joghurte Theke steht er den Joghardt mit der ecke alleine an der Verpackung schon erkennt.
00:54:03: also diese Aufgabe würden wir noch niemals dem Aldi hinterlassen.
00:54:06: ist ein bisschen wie in vielen Ländern kennt man das ja von der Zigarettenverkauf.
00:54:10: Manche Ländern wurden ja die vereinheitlich und da sehen alle Zigaretten gleich aus.
00:54:14: Da steht einfach nur so ganz klein Wahlbüro irgendwas blau blau blabe steht alles alles nur Nur in der Schrift, das ist sozusagen das Equalent von dem was online eben passiert.
00:54:23: So die Marken überlassen im Grunde genommen das Packaging den Online Shops wenn sie sich nicht selbst um die Produktfotos und die Produktbeschreibung kümmern.
00:54:31: ganz so extrem vielleicht nicht aber am Ende der Aufsteller ist toll Aber die Entscheidung wird dann oft vom Joghurtregal getroffen und da hast du dann zwanzig Joghurts vor dir.
00:54:41: Und der Aufsteller, der beeinflusst dich in deiner Entscheidung und das Produktpackaging beeinflußt sich.
00:54:44: Das heißt du brauchst beides!
00:54:46: Du musst das Upper Funnel Retail Marketing machen, das sind die Hero Teaser... ...die Outfits im Fashion so.
00:54:52: Und du musst sozusagen Lower Funnel Marketing machen.
00:54:55: Das ist unser Product damit du überhaupt erstmal ins Sichtbarkeitsfeld kommst ne?
00:54:59: Das gibt es offline auch nicht, weil offline quasi der Laden einfach aus viel weniger SKUs besteht.
00:55:04: Online hast du Konkurrenz von teilweise über einer Million SKUs.
00:55:07: also musst erstmal dafür sorgen mit Sponsored Products dass du überhaupt ins Sichtbarkeitfeld kommst und dann musst dir aber sorgend dafür sorgen das wenn du sichtbar bist dann der Kunde auch klickt und kauft.
00:55:15: und das ist quasi der Joghurt mit der Ecke Vergleich weil da ist quasi das Produktbild ja das und das Model das was Rieseneinfluss auf die Kaufentscheidung hatten.
00:55:25: Ich finde, es ist super Zitat Marcel für die Tarek sagt zum Thema E-Commerce.
00:55:29: Wie trifft man die Kaufentscheidung?
00:55:30: Die Kaufentschaltung wird an der Jokotheke gefällt.
00:55:32: Das fühle ich gut.
00:55:33: Das
00:55:34: ist gut!
00:55:35: Ja, ich habe auch unheimlich viele Anschlussfragen noch zum Thema Arnold Schwarzenegger, aber die stelle ich gerne im Hintergrund.
00:55:41: Aber ich rufe dich an, aber ich hab ein bisschen Sorge vor den Antworten.
00:55:46: Sie könnten Teile in der Hörerschaft hier verunsichern... ...aber ich habe Tareck eigentlich noch eine Frage.
00:55:51: aufbauen auf dem Thema Content und warum Marken das eigentlich nicht machen, das wäre auch meine Erfahrung.
00:55:56: Ich habe früher mal meiner alten Tätigkeit überlegt Mensch wir produzieren doch für die Marken schon Bilder warum geben wir den nicht damit dem den Handel geben können?
00:56:04: und da war man die Aussage da bin ich noch nie danach gefragt interessiere mich auch nicht.
00:56:07: also so da war aus beiden Seiten offensichtlich wenig Interesse da zu meinem großen Leitwesen weil ich nämlich glaube dass insbesondere beim Thema Content sich sehr viele Marktplätze gemeinsam einen großen gefallen tun könnten wenn man das mal normiert.
00:56:21: Schon zu meinen alten Otto-Zeiten haben wir überlegt, wieso gibt es eigentlich nicht so einen Content-Standard?
00:56:27: Also wenn man so möchte ist Zalando ja zumindest mal gefühlt zu der inoffizielle Goldstandard.
00:56:31: Wenn man Daten nach Zalandologik produziert dann erhöhte das die Wahrscheinlichkeit dass man auch sehr viel Marktplätzen live gehen konnte.
00:56:38: aber das ist alles sehr individuell und als ich mit Marktplatzgeschäft gestartet habe gab's ja kaum Features auf Marktplätze.
00:56:43: damit war alles sehr ähnlich.
00:56:45: Es gab eine Schnittstelle hat die Daten reingestellt Und das, was du eben beschrieben hast mit dem UVP-Reinstellungen.
00:56:51: Man guckt mal, was passiert macht keinen Sinn?
00:56:53: Das war ja vor zehn, zwölf Jahren sozusagen das Standard-Marktplatz-Geschäft.
00:56:56: Mehr ging gar nicht.
00:56:57: also man konnte kaum Preise verändern an Retail Media gab es nicht usw.
00:57:01: Daher also ein bisschen die Frage, was müsste aus deiner Sicht auch von den Marktplätzen selber noch gemacht werden um diese Hürde des Direktverkaufens zu senken?
00:57:13: ist eine standardisierte Contentanlieferung ist es ein gemeinsames Logistik-Netzwerk, wo ihr vielleicht ja mal drauf hinstellen könnt mit Salando.
00:57:22: Was ist aus deiner Sicht so der nächste Gamechanger, der nochmal die Hürde für die Markensignifikant senken könnte?
00:57:30: Ja ich glaube sozusagen diese Innen-Majority, die ich auf dem Markenseite beschrieben habe, gilt eigentlich auch auf Plattformseite.
00:57:37: Also was du schreibst ist ja alles ganz richtig.
00:57:40: Die Plattformen sind alle so unterschiedlich und zwar auch in Dimensionen, die unnötig unterschiedlich sind also der KYC-Prozess Die Datenanlieferung Pipapo.
00:57:48: Das ist alles sehr unnötig und sehr fragmentiert, ne?
00:57:52: Ich meine der Merger zwischen Baudio & Zalando hat ja auch zum Ziel Teil dieser fragmentiertheit, diese unnütigen Fragmentiertheite aufzulösen indem wir zum Beispiel eben ein Logistiknetz uns zusammen migrieren.
00:58:03: Wir werden das Logistikenetz von der Baudiu und Zerlanden zusammenlegen, und früher warst du, du brauchst das eben ZFS oder C-Aus also quasi zerlande Verfüllungen zu duschen und dann musstest du doch mal deinen Bestandsplitten, musstest Verfüllen bei Baudu machen so dass wird es halt ab Ende nächsten Jahres wird das ein Ding sein.
00:58:18: Das ist halt ein Bestandspulver weniger Ein Logistiknetz, eine Lieferan-Avise, ein Lieferantenportal.
00:58:26: Also soll den Lieferant noch deutlich einfacher gemacht werden?
00:58:29: Wir sind immer noch bei zwei KYC Prozessen also auch das wird man hoffentlich mal irgendetwas hinbekommen.
00:58:34: Also wir gehen da Wege um zumindest das Zusammenarbeiten mit About You und Salando für Lieferanden deutlich zu vereinfachen in sag ich mal den formalen Schmerzpunkten die große Schmerzen sein können.
00:58:43: Das beschreibt es völlig richtig.
00:58:45: Nichtsdestotrotz würde ich sagen macht es wahrscheinlich trotzdem keinen Sinn, nehmen wir mal an die ganze Welt ist vereinheitlich dass du das selbe Produktbild bei Amazon, Otto und Zalando hochledst weil ich würde schon in der Modellauswahl unterscheiden.
00:58:58: Ich werde im Styling unterscheide Weil ich mir hundertprozent sicher bin und ich weiß das auch aus da eigenen Daten Das Model Styling bist ein Fotografie auf Zaland oder eine Baudio unterschiedlich funktioniert Und das kannst Du sogar nochmal pro Land.
00:59:11: Deutschland brauchst ein anderes Model als in Tschechien Das kannst du doch nicht mal bei Baudu.
00:59:15: Also, ne?
00:59:16: Es ist kein Vorwurf an Marken dass sie das nicht machen weil diese Unterscheidung kannst du noch nicht mal.
00:59:20: aber die Unterscheiden zwischen Baudiou und Salando und Otto, die könntest Du ja machen.
00:59:25: Aber das ist ein beidseitiger Effort.
00:59:26: ich meine am besten eigentlich müsste Baudiu in Salando & Otto uns Amazon und so weiter müssten hier erlauben, dass Du eigentlich zwanzig Fotos hoch lädst und wir übernehmen die Optimierung und sagen dir dann Ahja!
00:59:34: Diss hat den Tschechien am Besten funktioniert, da sind Deutschland... ...das für die jungen Frauen, das für die älteren Frauen also.. Da müssen wir uns auch was an die eigene Nase fassen als Plattform.
00:59:43: Es ist in Teilen die Unfähigkeit der Markenskillseite, in anderen Teilen ist es die unnötige Komplexität.
00:59:49: Die Nicht-Vereinheitlichung von Dingen, die vereinheitlicht werden könnten der Plattform und auch die technische Nicht-Verhandensein von Features wie zum Beispiel das Multiple Ablohn von Produktbildern, die du dann gegeneinander testest.
01:00:01: also es sind drei Klang, der in den nächsten Jahren.
01:00:04: alle werden Schritte nach vorne gehen.
01:00:06: ich meine ganze Online Handel is ja sowas von in den Kinderschuhen.
01:00:11: alleine die Größenläufe Das ist ja völlig absurd.
01:00:16: Ich hatte mit Mode nichts zu tun bis vor zwölf Jahren, ich dachte sowas wie NL wäre so etwas wie ein DINA IV.
01:00:22: Gibt es irgendwo so einen Ding?
01:00:23: Und dann siehst du, ein DINA IV Blatt ist überall das gleiche fucking Dina IV Blat.
01:00:27: Ist nicht so dass der eine Papierersteller seine eigene Definition von DIN A IV läuft?
01:00:30: aber das ist ja in der Mode so.
01:00:32: NL von Marke A ist nicht NL vom Marke B Eine fünfundsiebzig be.
01:00:36: das klingt wie so eine krasse diem norm.
01:00:38: ja also behagen grüßen ist er nicht in der fünund siebzig B. Ist ja völlig unvereinheitlich, als es ist sehr.
01:00:44: es hört ja nicht auf mit der Nicht-Vereinheitung von Prozessen wie zum Beispiel Bild upload Kriterien oder irgendwie KBC Prozesse sondern es geht ja sogar noch weiter im online geschäft.
01:00:53: total schädigend dass wir keinen Größenlauf ...vereinheitlich haben.
01:00:57: Wir haben UK, wir haben EU und wir haben US... Und dann hat sich auch noch jeder dieselben Gedanken... Also innerhalb von der EU-Größenlauf ist eine L nicht mal eine L!
01:01:04: Ja also wie absurd ist das denn?
01:01:06: Ich war tatsächlich gestern mit meiner Frau kurz shoppen, ich hasse shoppen muss ich ganz ehrlich sagen.
01:01:11: Ich hasse Klamotten kaufen.
01:01:12: ja und wenn ich Klamoton kaufe geht tatsächlich ab und an mal offline sage ich ganz ehrlich.
01:01:16: Ey und dann kam die Frau und meinte was in deine Hosengröße meint ich... Ich glaube, thirty-sechsendreißig.
01:01:21: Meinst du das da deine Jeansgröße?
01:01:22: Was ist denn deine Rosengrößen?
01:01:24: Keine Ahnung alter!
01:01:25: Was ist das für ein verkacktes System mit diesen Größenläufen
01:01:28: bitte?!
01:01:29: Und dann ist jeder anders!
01:01:30: Dann wollen die einen dir schmeicheln und dann ist eine XL
01:01:33: usw.,
01:01:34: was für ein bescheuertes System hier an der Mode.
01:01:36: Das hat...das ist ja nur erfunden worden weil es offline keine große Rolle gespielt hat.
01:01:41: Aber eigentlich online macht das überhaupt keinen Sinn.
01:01:43: Es ist so ein margenzerstörerenden Kunden Unzufriedenheitstreiber.
01:01:48: Ich glaube, man muss immer bedenken dass diese Online-Industrie, die online Modellindustrie faktisch fünfzehn Jahre und es so viele Dinge gibt, die noch zu optimieren sind um allen Parteien das Leben leichter zu machen.
01:02:00: Ja und um das noch ein bisschen absurderzumachen.
01:02:02: also dann hast du einen Dry Corn.
01:02:04: da heißt die Größe eins bis sieben mit Pech was auch immer das bedeutet kannst du nicht mehr mappen?
01:02:08: Also auch nicht mit menschlicher Intelligenz glaub ich.
01:02:11: Und du kannst es noch schlimmer machen.
01:02:12: Deine Liebes-Fünf-Null-Eins, die wird aus drei Produktionsstandorten produziert.
01:02:15: Da ist eine Vier-, Drei-, Sechs- und Dreißig je nach Produktionsstandort was vollkommen anderes.
01:02:20: Wir hatten mal einen sehr bekannten amerikanischen Jeansmark im Angebot.
01:02:24: Die hat so eine unfassbare Retourquote.
01:02:25: warum?
01:02:26: Weil in Amerika produziert wurde.
01:02:28: Dann ist das auf einem türkischen Produzenten umgeschwenkt.
01:02:31: Die hat dann sozusagen europäischen Standards produziert.
01:02:33: Gleiche Hosen hat ganz wunderbar funktioniert.
01:02:36: Also gebe ich dir völlig recht Das ist vollkommen absurd.
01:02:39: aber Ich finde Die Idee der Normierungslogiken einfach grandios und ich wundere mich so ein bisschen, dass die Textilmusik dann nicht aufgesprungen ist.
01:02:47: Weil er geht es jetzt nicht gut also... Also die Zahl der Porsche-Fahrer unter den Handelsvertretern ist dramatisch eingebrochen würde ich sagen ja?
01:02:54: Und da müsste man sich doch eigentlich wirklich mal überlegen warum gehe ich nicht Dinge an, die auch heute gar keinen Sinn mehr machen.
01:03:00: Also Marketing über Größenläufe oder auch Farben.
01:03:05: Warum kann ich nicht eine Suchfarbe mit liefern?
01:03:08: Ja, warum muss ich den komischen Namen geben?
01:03:10: Also das wundert mich immer so ein bisschen und da hätte ich ja... Weil in der Gänze.
01:03:15: also ihr habt ja mit alleine ihr beide jetzt.
01:03:18: Zalander Bordieu die ja nun über eine gewisse vielleicht nicht kartellrechtlich relevante aber aus Käuversicht interessante Wichtigkeit verfügen könnten wahrscheinlich recht viel, ich sag mal so ein bißchen diktieren den Brands und deswegen setzte sich große Hoffnung an euch dass ihr sozusagen der Normierung ein bisschen Vorschub leistet.
01:03:36: Ja, ich setze auch große Hoffnungen in uns.
01:03:38: Aber es ist eben so die Gesamtklamotten das gesamte Volumen also der Gesamts GmbW an verkaufen.
01:03:45: Klamotnen pro Jahr betrinken ungefähr fünfhundert Milliarden und Ebald Joonser Lande zusammen werden dieses Jahr irgendwie boomelige zwanzig machen.
01:03:53: Das ist halt leider noch nicht so richtig viel.
01:03:56: Es ist auf jeden Fall mal mehr als jeder Einzelne von uns Und Ich glaube dass So viele Objes Unsinnigkeiten in dieser Industrie existieren liegt einfach daran, dass sie noch sehr jung ist und es gibt keinen klaren Gewinner.
01:04:15: Aus Sicht der Kunden oder aus Sicht der Branche ist Zalando insbesondere als Zalandogruppe ein klarer Gewinner.
01:04:21: aber wenn du dir das Marktvolumen anguckst dann siehst du da ist noch viel Luft nach oben.
01:04:28: Stimmt mich ja irgendwo traurig, weil ich mir denke wie kann das denn sein?
01:04:31: Weil so jung sind fünfzehn bis zwanzig Jahre jetzt auch nicht.
01:04:35: Auf der anderen Seite muss man sagen es ist extrem jung für die Industrie und sie ist in der Zeit extrem groß geworden.
01:04:42: aber es stimmt mich auch irgendwo optimistisch, weil das ist ja alles Margenpotenzial der Zukunft.
01:04:48: In dieser Branche steckt so viel Potenzial.
01:04:50: wir wollten auch ein bisschen über AI reden Aber auch diese ganze AI-Welle wird ja viele Dinge lösen die Zweifel über Technologie schneller zu lösen sind, als sozusagen jetzt.
01:05:00: trommeln wir mal den nicht vorhandenen Online-Fashionverband zusammen.
01:05:04: Also Keihauptschen gibt's doch nicht!
01:05:06: Auf jeden Fall kann er jetzt nicht so ultra relevant sein, also wüsst ich es.
01:05:09: Also online Mode meine ich jetzt da und versuchen jetzt mal alle für sieben tausend europäischen Supplier daraus zu verhaften was jetzt eine verkackte L bitte bedeutet.
01:05:17: ja oder was heißt fourdreißigsechsten dreißiger?
01:05:20: wie viel Zentimeter ist das?
01:05:21: So Ich glaube, den Schritt muss man gehen.
01:05:25: Parallel müssen wir aber natürlich auch an Dingen arbeiten wie Virtual Trions, wo wir halt sagen, wir vermessen den Kunden einfach extrem effizient und zum Beispiel während wir die Büstenfoto erstellen ist es die Büste wird Sensoren ausgestattet, die hat einmal ganz kurz nachmessen Wie lang ist dieses Scheiß T-Shirt jetzt?
01:05:42: Was das für ein Material, was bedeutet das in Sachen Elasticität?
01:05:46: und ich map quasi diese Informationen einfach an den Kunden.
01:05:49: Und da ist natürlich das allerbeste weil dann muss man sich alles rumschlagen mit L und XL und so weiter sondern können wir einfach die reelle Länge und Stoffkomposition mapen mit dem reellen Körper eines Kunden.
01:06:01: Das ist natürlich noch besser als die Normierung.
01:06:03: Nichtsdestotrotz glaube ich, meine Hypothese ist es wird beide stattfinden.
01:06:07: Es wird quasi einiges über AI und neue Technologien gelöst werden.
01:06:10: Parallel wird die Normierung und Harmonisierung vorangetrieben bei Zerlandene Baudiers natürlich im allerersten Schritt erstmal in Operations also einen Logistic-Netz & Co.
01:06:20: Und dann eben er wird es.
01:06:21: dann hoff ich ja, dass wir es weiter schaffen quasi im Marktanteil zu gewinnen.
01:06:24: Dass unsere Relevanz als Gruppe steigt so das man dann eben auch Gewisse für alle Parteien.
01:06:29: also das ist ja wirklich nur eine Win-Win-Winsituation.
01:06:31: der Kunde der Lieferant und der Händler würden davon alle profitieren.
01:06:34: also so Obvious Cases quasi anzugehen den online Einkauf ebenso verbessern durch Normierung.
01:06:40: Ja ich habe da immer ne psychologische Komponente vielleicht auch noch das für den Kunden.
01:06:44: Es ist natürlich auch ein nicht nur fünfzehn sondern unter Umständen dreißig vierzig Jahre Probtes-Einkaufsverhalten und zwar egal jetzt auf welchem Medium, zu sagen da bei dieser Marke vielleicht auch speziell hat mir eine L immer gepasst.
01:06:57: Und dann die Offenheit jetzt was ein Systemwechsel in dem Fall anzunehmen indem man sowieso so viele Systemwechsel vorzuneben hat.
01:07:05: Man kauft es auf einmal anders ein, man hat das auf einmal online oder dieses hier machen die Läden zu.
01:07:10: ich kann also meine L Hose alle drei Jahre nicht mehr kaufen wie ich es gewohnt war.
01:07:14: Das ist vielleicht nichts zu unterschätzen, das sind wir in vielen Bereichen Mediennutzung, Upgrade in den letzten fünf Jahren.
01:07:22: Da muss man natürlich massiv dran arbeiten.
01:07:24: das kann man hier einfach umstellen ist sicherlich eine Art Disruption für den Kunden.
01:07:28: so oder so ob.
01:07:29: natürlich profitiert jeder davon am Ende wenn einfach die Sache richtig kommt.
01:07:33: aber dass ins Mainz zu kriegen finde ich schon auch nicht ganz einfach muss ich sagen
01:07:39: Offline hat es halt weniger eine Rolle gespielt, weil du am Ende einfach in die Umkleide-Kabine gegangen bist mit zwei drei Größen.
01:07:44: Da war jetzt kein riesen Ding!
01:07:45: Du hast ja keine Kosten verursacht.
01:07:46: also das neben von Artikeln in die umkleide Kabine hat keine Kosten für und die Frustration war auch nicht so riesengroß.
01:07:52: Ob du direkt den richtigen Artikel gegriffen hast oder zwei, drei artikelkürzende Umkleider ausprobierst?
01:07:57: Du produzierst keine variablen Kosten und du produzierest recht wenig Frustation, weil dann am Ende minimal mehr Zeit dort drin verbringst.
01:08:05: Deswegen war der Paintpoint eben auch so was wie in der Grüssenvereinheitlichung vorhanden.
01:08:10: So, jetzt haben wir ein Thema von dem die wir besprechen wollten abgehakt.
01:08:17: Also, ich muss auch leider in sechs Minuten im nächsten Termin.
01:08:20: Wir könnten jetzt versuchen noch ganz schnell die AI-Welle runterzureiten oder wir machen hier nochmal Episode II irgendwann mal als Follow up.
01:08:27: Nee, Tari, pass mal auf!
01:08:27: Ich wollte dir gerade sagen wie geil ist das?
01:08:29: Dass wir jetzt eine Stunde lang gesprochen haben und am Schluss kam jetzt mal ganz kurz... Ach ja, AI sei da auch noch eventuell ne Hilfe Das finde ich gut!
01:08:36: Ich finde es total klasse des Gippenanlass für Teil zwei weil ich kann natürlich jetzt wenn du nur noch fünf Minuten Zeit hast dass es nicht zu Ende gehen um ganz kurz darauf hinzuweisen, dass man mit dir in genau zwei Wochen mehr nehmen, nämlich heute am Dienstag auf Trefflich beim ECD in München vor Ort auch noch über das eine oder andere Thema diskutieren kann.
01:08:56: Denn du bist nicht nur Hauptponsor des Events?
01:09:01: Nein!
01:09:02: Du bist nicht einfach nur in einer Panel-Diskussion auf der Bühne zusammen mit Alisa von Purilei und Philipp von Teveo... Genau über das nämlich, was kann man für moderne und zeitgemäße Marketing Strategien unternehmen als Marke auf Marktplätzen um da irgendwie ein Unterschied auszumachen.
01:09:20: Nein!
01:09:21: Du machst auch noch eine Crowd-Working Session sowie letztes Jahr bei der dir die Bude eingerannt wurde und bist da und nimmst gerne glaube ich auch den persönlichen Kontakt an wenn jemand Fragen hat.
01:09:31: Ich kann egal sagen wie sehe ich mich darauf vor?
01:09:33: Ich hoffe du auch
01:09:34: Ich freue mich auch.
01:09:35: Die Crowdworking Session ist ja so entstanden, dass sie glaube ich eine spontan Absage hatte und ich quasi spontan reingegangen bin.
01:09:41: Und da freue ich mich besonders drauf weil die Idee ist also die Idee es quasi letztes Jahr entstanden.
01:09:48: Also die Idee is' quasi wir besprechen mit einer Gruppe, also keine Ahnung, fünfzig, sechszig, siebzig Leute wie viele auch immer in den Raum passen halt?
01:09:54: Wie ist man erfolgreich auf Marktplätzen?
01:09:56: Und ich bin eigentlich nur ein bisschen Moderator- und Impulsgeber Gefährliches Halbwissen abgeladen.
01:10:04: Mich würde wirklich interessieren, was sind denn die Erfolgskriterien?
01:10:07: Das heißt ich würde mich freuen wenn dort möglichst viele hinkommen, die nicht so jetzt überlegen vielleicht mal auf Marktplätzen aktiv zu sein sondern die auf Markt-Plätzen aktiv sind idealerweise auf mehreren dass sie es vergleichen können und dort dann eben mit der Gruppe die Ervolksfaktoren teilen.
01:10:21: Ich habe gerade meine Sicht geteilt.
01:10:22: Marcel hat ein bisschen seine Sicht geteiligt.
01:10:25: Ich würde wirklich Interessieren.
01:10:26: Ich mein wie sind Marcel ist noch deutlich mehr an der Front als ich jetzt im Sinne von selbst Marktplatzverkäufer zu sein.
01:10:32: Mich würde super krass interessieren aus Sicht der Marktplatz Verkäufe, wie geht ihr mit Retermedium?
01:10:37: Wie balanciert ihr diese SKU Fragen aus Logistik?
01:10:40: Wie trefft ihr die Entscheidung der Echt- und Marktplätze?
01:10:42: Wie performen auch die Marktplätzen?
01:10:44: Ich interessiere mich natürlich immer extrem stark, wie steht der Baudiu im Vergleich zur anderen.
01:10:47: Insofern freue ich mich sehr drauf weil das eben eine Session ist wo ich so wenig Redeanteil wie möglich habe außer ein bisschen moderierend halt Und möglichst viele hoffentlich ihr eigenes Wissen dort eben teilen, was mich sehr interessiert.
01:11:00: Natürlich höre ich da sehr gespannt zu und wir versuchen das natürlich zu übersetzen als Händler, dass woanders erfolgreich ist oder die Tools die erfolgreich machen dann auch bei uns einzubauen ins Salas Center.
01:11:12: Insofern freue ich mich sehr auf den ECD und auf das gesamte Programm und insbesondere auf dieses Session.
01:11:16: Ich
01:11:16: kann das auch nur bestätigen!
01:11:18: Ich war ja einmal dabei, als wir eine gemeinsame Veranstaltung in Hamburg gemacht haben letztes Jahr, da hast du etwas Ähnliches gemacht Und es ist wirklich ganz erstaunlich, auch was da zum einen kommt aus dem Publikum.
01:11:28: Und das hier, liebe Hörerinnen und Hörern kann nur bestätigen, dass ich sich wirklich für jede einzelne Frage Zeit nimmt oder tief eintaucht und du das aufsaugst, was ich echt großartig finde im Sinne auch daraus zu lernen... dieses Angebot zu geben.
01:11:41: Ganz toll!
01:11:42: Ich habe auch viel gelernt, ich meine, Marcel auch von dir, muss ich jetzt mal rüber spielen?
01:11:48: Mein lieber Schwan.
01:11:50: Das hat mir großen Spaß gemacht und du bist ja auch dabei beim ECD.
01:11:54: Wir dürfen das ja wieder zusammen machen und es sind nur noch zwei Wochen.
01:11:56: Ich hab mich wieder reingeschlichen, ja.
01:11:57: Du weißt
01:11:58: nicht wie du's immer schaffst.
01:11:59: Du wirst ja nicht zu übersehen quasi auch.
01:12:01: Das stimmt.
01:12:02: Es ist so Sitzschein in der Uni.
01:12:04: Ich bleibe einfach sitzen Kommt der wieder und dann haben wir schon Hotelzimmer.
01:12:09: Dann ist es auch egal,
01:12:10: ich glaube so läuft
01:12:10: das.
01:12:11: Ja da war ich ja auch besitzscheinbar.
01:12:12: Ich glaube jetzt wurde wegen mir abgeschafft.
01:12:17: Aber erfolgreich bestanden am Ende trotz Sitzscheinenüberhang hervorragend.
01:12:21: Wir haben ganz viele sitzende und stehende Menschen.
01:12:23: nächste Woche, jetzt wenn ihr diesen Podcast anhört, werdet ihr hier wahrscheinlich auch innehalten um euch niedersetzen müssen von so wahnsinnig viel Input und Content der da drin war.
01:12:32: Wer es bisher geschafft
01:12:33: hat?
01:12:33: Ich weiß halt, ich schaffte das nicht mehr!
01:12:35: Ich kann mich nur bedanken.
01:12:36: nochmal Tarek dass du da warst, das war ganz großartig.
01:12:40: und Folge zwei also quasi drückst auf den Knopf wir legen los.
01:12:45: Ja, ich freue mich auch.
01:12:46: Ich freue mich auf Folge zwei, dass wir zu den Themen kommen die wir eigentlich uns vorgenommen hatten also AI, GenTik und vieles mehr.
01:12:52: so ein bisschen die neueren cooleren Themen.
01:12:55: insofern ja lass uns das auf jeden Fall machen mit Episode II und ich freu mich vor allem auf den ECD jetzt bald.
01:13:00: Ja sehr cool!
01:13:01: Danke dann schön.
01:13:02: digital draußen bleiben unsere beliebte Abschiedsspruch und ich muss jetzt erstmal zum Nachdecken gehen nach all dem Input.
01:13:11: Ciao macht's gut!
01:13:16: Damit
01:13:16: schließen wir ein weiteres Kapitel der unendlichen Geschichte des digitalen Handels.
01:13:22: Vielen Dank fürs Zuhören!
01:13:24: Hast du Anmerkungen oder Themen für zukünftige Folgen?
01:13:28: Meldet dich gerne bei uns, bleibt neugierig und informiert.
01:13:32: Sende uns eine Nachricht an duo at tradebite.com.
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